Boxengeflüster

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Re: Boxengeflüster

Beitrag von kevin-iceman98 am So 13 März 2016 - 14:56

Ein Finnen-Duell um die Meisterschaft

Kimi Räikkönen oder Valtteri Bottas - wenn es nach der Statistik geht, sollte sich einer der beiden Piloten in der kommenden Saison zum Weltmeister krönen.


Wer krönt sich zum Weltmeister 2016? Wird Lewis Hamilton seinen Titel verteidigen können? Nico Rosberg im Mercedes die Nase vorne haben? Oder doch Sebastian Vettel seinen ersten Titel in Rot holen? Nein! In der kommenden Saison wird Kimi Räikkönen triumphieren. Oder womöglich auch Valtteri Bottas. Zumindest laut Statistik.

'Home of Motorsports': Großbritannien on Top

Aber beginnen wir erstmal mit der Statistik-Grundlage: Nämlich den erfolgreichsten Nationen in der Formel-1-Geschichte. Seit 1950 wurden in der Königsklasse 66 WM-Titel vergeben. Knapp ein Viertel dieser Triumphe (16 Weltmeisterschaften) konnten sich die Piloten aus Großbritannien sichern. Damit war bisher kein anderes Land erfolgreicher das Vereinigte Königreich. Auch die letzten zwei WM-Titel gingen an einen Briten - nämlich an Mercedes-Pilot Lewis Hamilton.

Knapp dahinter reiht sich mit elf Titeln Deutschland (16,6%) - sieben Mal siegte Michael Schumacher, vier Mal Sebastian Vettel. Die Top-3 komplettiert Brasilien mit acht WM-Erfolgen (12,12%). Formel-1-Legenden wie Ayrton Senna, Nelson Piquet und Emerson Fittipaldi triumphierten in der Vergangenheit für ihr Land.

WM-Titel nach Nationen in Prozent 1950-2015

Auf Platz vier rangiert Argentinien mit fünf WM-Erfolgen (Juan Manuel Fangio), gefolgt von Finnland, Australien, Frankreich und Österreich mit jeweils vier Titeln. Mit drei WM-Erfolgen reiht sich Italien auf Rang neun in dieser Statistik ein. Den letzten Triumph holte Alberto Ascari im Jahr 1953 für die Italiener - vor 62 Jahren!

Jeweils zwei WM-Erfolge feierten Spanien (Fernando Alonso) und die USA (Mario Andretti und Phil Hill), gefolgt von Neuseeland (Denny Hulme), Südafrika (Jody Scheckter) und Kanada (Jacques Villeneuve) mit je einem Meisterschaftstitel.

Ein Finne als nächster Weltmeister

Doch bricht man diese Erfolge auf die Einwohnerzahl des jeweiligen Landes herunter, dann hat plötzlich eine ganz andere Nation die Nase vorne. Mit Keke Rosberg (1982), Mika Häkkinen (1998, 1999) und Kimi Räikkönen (2007) konnte Finnland bisher vier Weltmeistertitel holen - bei einer Einwohnerzahl von 5,4 Millionen kommt damit auf alle 1,35 Millionen Menschen statistisch ein Titelträger. Die Finnen haben somit statistisch die weltweit größte Chance sich zum Weltmeister zu krönen, gefolgt von Österreich (ein Weltmeister auf 2,13 Millionen Einwohner) und Großbritannien (ein Weltmeister auf 4 Millionen Einwohner).



Für Kimi Räikkönen wäre der Titel neun Jahre nach seinem ersten Ferrari-Erfolg 2007 die Krönung seiner Formel-1-Karriere. Schließlich könnte 2016 die letzte Saison für den 36-jährigen Räikkönen sein. Dessen ist sich auch der Iceman bewusst - nicht minder ehrgeizig ist deshalb auch seine Kampfansage für die kommende Saison: "Nächstes Jahr ist das Ziel, immer an der Spitze zu sein. Mercedes war die letzten Jahre sehr stark und jeder versucht, sie zu schlagen. Wird es passieren? Werden wir in der Position dazu sein? Ja, das hoffen wir", sagte er Ende letzten Jahres.

WM-Titel: Die erfolgreichsten Nationen 1950-2015
Die Erfolgsquote ergibt sich aus der Anzahl der WM-Titel und der Einwohnerzahl des jeweiligen Landes.



Räikkönen vs. Bottas?

Die Statistik spricht für Räikkönen. Einziger Hindernisfaktor wäre noch Landsmann Valtteri Bottas. Bereits vergangene Saison lieferten sich die zwei Finnen einige harte Rad-an-Rad-Manöver. Ein Duell, welches letztendlich Räikkönen für sich entschied. Er beendete die Saison einen Platz vor Bottas, auf Rang vier.

Dementsprechend enttäuscht zeigte sich der Williams-Herausforderer beim Saisonabschluss in Abu Dhabi: "Natürlich wollten wir die Saison nicht so beenden. Aber am Ende war es ein wichtiger Weckruf, den wir wirklich brauchen, wenn wir nächstes Jahr um Siege kämpfen wollen." Damit macht auch Bottas kein Geheimnis daraus, dass er 2016 um den Titel mitfahren will, und zumindest rein statistisch sollte das möglich sein. Vielleicht sollte ja auch Rosberg einen Nationenwechsel andenken und wie sein Vater Keke für Finnland starten, um seine Erfolgschancen zu erhöhen...



Quelle: http://www.motorsport-magazin.com/formel1/news-224051-welche-nation-hat-die-besten-wm-chancen/


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Re: Boxengeflüster

Beitrag von Champ-92 am So 13 März 2016 - 15:14

Wenn Fernando Alonso nur mal öfters schweigen würde oder in seiner ach so glorreichen Karriere nur mal geschwiegen hätte dann hätte er sich bei den F1-Fans aller Welt einen grossen Gefallen getan Rolling Eyes  der ist mir über die Jahre sowas von unsympathisch geworden das glaubt Ihr nicht. Alonso ist doch mittlerweile nur noch ein Schatten seiner selbst. Ständig schwafelt er über seine zwei gewonnenen Titeln und jetzt mittlerweile sogar schon über zweite Plätze die Ihn innerlich auffressen. Zugegeben und das sag Ich oft: Brasilien 2012 DAS war schmerzhaft und da tat er mir Leid weil es so knapp war. "Der zweite ist der erste Verlierer" wer kennt diesen berühmten Satz nicht. Kann Ich ja selbst ja ein Stück Weit verstehen wenn du ein ehrgeiziger Racer bist und JA er ist ebenso ein Teil der alten Garde. Früher hatte Ich mehr Achtung vor Alonso selbst zu Renault Zeiten in 2003 / 2004. Als es dann darum ging aufzuzeigen wurde er schnell öfters mal unsympathisch vorallem zu Ferrari ferrarisign Zeiten. Don't get me wrong hin und wieder redet er auch Sachen die Sinn ergeben das lese Ich ja auch aber warum muss er alles immer wieder auf sich beziehen ? Das ist egoistisch sorry. Er kann insofern froh sein dass er überhaupt Titel gewonnen hat denn 2005 / 2006 wissen wir sehr wohl wer die wahren Herren im Haus waren und das soll jetzt nicht so rüber kommen dass Ich Ihm was weg nehmen will aber im Endeffekt war es doch Glück easy as that.

Und dann behaupten mir böse Zungen dass Jenson Button nur durch die zunehmende Erfahrung besser geworden sei. Say what !? Shocked Jenson Button wird jedes mal unterschätzt. Bereits in seiner ersten F1 Saison 2000 hat er der damaligen Nummer 1 im Team Ralf Schumacher aber mal so mächtig Feuer unterm Hintern gemacht  Laughing Wer es mir nicht glaubt muss mal in der F1 Saison 2000 auf JB in gewissen Rennen achten. Das war purer Killerinstinkt er war der Rookie des neuen Jahrtausends sozusagen der Max Verstappen dieser Ära. Und von den sensationellen BAR Honda Leistungen, dem Titelgewinn im Brawn-GP usw. nicht zu schweigen. Er hatte seitjeher so gut wie jeden Teamkollegen auch mal im Griff und in der Endabrechnung geschlagen. Fakt study Im Grunde hat es also ein Jenson Button deutlich mehr verdient Champion zu werden als ein Alonso aber eben jedem seine Meinung Very Happy Nicht das WIE ist also das entscheidende sondern das warum. Und letztes Jahr wurde just dieser Alonso von Button gebügelt na da kann mann mal sehen Razz Die Ferrari Zeit hat Ihn nur noch mehr leiden lassen und er konnte letztes Jahr einfach nicht einsehen dass Vettel es geschafft hat und er nicht das sind die wahren Farben hier. Räikkönen hat dies mit seinen Leistungen nochmals unterstrichen und untermauert dass mann in 2014 nur auf Alonso entwickelt hat. 2012 war seine mit Abstand beste Saison im Ferrari. Das 2014er Modell war zwar das schlimmste was er hatte doch für Ihn war es wesentlich leichter damit umzugehen als für Räikkönen.

Alonso wurde durch Briatore erst aufgezogen dass wir uns hier alle verstehen Wink Ohne Flavio wäre die Flamme Fernando Alonso wohl schneller erloschen als Ihm Lieb gewesen wäre.




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Re: Boxengeflüster

Beitrag von kevin-iceman98 am So 13 März 2016 - 17:33

Ich kann Alonsos Frust verstehen und natürlich will man gern gewinnen, aber das umzudrehen und nach dem Motto zu leben "Der Zweite ist der erste Verlierer." halte ich für totalen Unsinn. Das ist auch eine Herabwürdigung aller anderen Fahrer und Teams


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Re: Boxengeflüster

Beitrag von kevin-iceman98 am So 13 März 2016 - 17:45

Wenn Sicherheit, dann bitte richtig

Ferrari testete in Barcelona einen Halo-Cockpitschutz an einem Formel-1-Auto. Jetzt reagieren die Stars anderer Rennserien. Gnadenlose Kritik aus der Formel E.

Das von Ferrari in Barcelona getestete Halo-Konzept sorgt für Entrüstung in der Motorsport-Welt

Bei den Formel-1-Testfahrten in Barcelona hat Ferrari in der vergangenen Woche für große Aufregung gesorgt. Sebastian Vettel und Kimi Räikkönen testen erstmals den Prototypen eines sogenannten Halo-Cockpitschutzes an einem Formel-1-Boliden.

Sofort reagierte die Szene und spaltete sich in zwei Lager: Auf der einen Seite die Gruppe "Sicherheit geht vor, egal wie hässlich" angeführt von Vettel, auf der anderen die Opposition "Damit verliert die Formel 1 ihre DNA, damit fahre ich nicht" um Lewis Hamilton. Auch die Fans waren, zurückhaltend formuliert, eher mäßig begeistert.

Inzwischen schwappt die Welle auch in andere Rennserien wie DTM, Sportwagen und Formel E. Überall reagieren Piloten, Verantwortliche und F1-Ehemalige auf die Idee des Heiligenscheins, wie Halo übersetzt heißt.

Halo-Konzept der Formel 1: Kritik aus Formel E & DTM

Das Stimmungsbild ist zum Großteil klar negativ. "Die Idee ist ein Desaster, kompletter Mist. Das ist eine halbherzige Lösung und macht keinen Sinn", schimpft Lucas di Grassi im Vorfeld des Mexiko ePrix gegenüber Motorsport-Magazin.com. Der ehemalige F1-Pilot und aktuell Tabellenzweite der Formel E zieht andere Varianten vor. "Sie sollten das Cockpit offen lassen wie es ist oder sie sollten es ganz schließen wie bei den Kuppel-Vorschlägen von Red Bull und McLaren", sagt di Grassi.

Damit könne man fahren. "Aber dieses Halo-Konzept ist für mich die schlechteste Möglichkeit, die es geben kann. Es schützt nicht vor Vorfällen wie dem von Massa, es macht die Formel 1 hässlich, es ist aerodynamisch nicht effizient. Man profitiert also nur sehr wenig", erklärt der Brasilianer. Entweder solle man der Tradition folgen oder eine vollständige Kuppel installieren, die sehr viel sicherer und effizienter sei als der Halo-Protektor.



Genauso sieht es di Grassis schärfster Titelkonkurrent Sébastien Buemi. "Es sieht nicht so schön aus. Aber ich glaube, man muss in die Richtung gehen, das Auto ein bisschen sicherer zu machen. Da gibt es viele Möglichkeiten, aber das Halo ist natürlich nicht so schön", sagt der Fahrer von Renault E.Dams zu Motorsport-Magazin.com. Besser als Halo wäre da sicherlich die von Red Bull vorgeschlagene Kuppel, meint Buemi. Wenig überraschend - immerhin ist der Schweizer noch immer Testfahrer beim Formel-1-Rennstall. "Ich möchte das vorher aber auf einem richtigen Auto sehen", sagt er jedoch. Bisher gibt es nur Skizzen und Entwürfe.


Eine komplette Cockpithaube wie in dieser McLaren-Studie kommt besser an als die Halo-Idee


Lucas di Grassi fordert Entscheidungsfreiheit für F1-Teams

Di Grassi ergänzt derweil noch eine ganz andere Facette: Idealerweise solle das Reglement die Entscheidung den Teams, solche Konzepte zu übernehmen, komplett freistellen, sagt der Brasilianer. Musik in den Ohren von Lewis Hamilton. Dessen Chef Toto Wolff zeigt unterdessen Verständnis für die harte Position seines Weltmeisters. "Das ist seine Meinung und das ist absolut okay. Ich mag es auch nicht", sagt Wolff. "Es war ein Prototyp und es war wichtig zu sehen, wie es funktioniert und ob es die Fahrer behindert. Und wir müssen akzeptieren, dass es viele verschiedene Meinungen dazu gibt."

In jedem Fall müsse man die Sicherheit der Fahrer schützen. "Es ist schrecklich, dass wir Nachwuchsfahrer wie Henry (Surtees) oder auch Justin (Wilson) verloren haben. Deshalb dürfen wir nie aufhören, die Sicherheit zu verbessern", stellt Wolff klar. Aber: "Auf der anderen Seite ist es Sport und Unterhaltung und es ist gefährlich. Da muss man die Balance wahren."

Daniel Abt kritisiert öffentliche Probe bei Formel-1-Testfahrten

Daniel Abt, Teamkollege di Grassis in der Formel E, stört sich unterdessen vor allem schon genau daran, dass ein Prototyp überhaupt öffentlich gezeigt wurde. "Vielleicht hätte man eher einen geheimen Test machen sollen. Das wäre vielleicht gescheiter, bevor sich jetzt jeder darüber zerreißt und die eine Hälfte vom Feld sagt, das ist totaler Scheiß. Das muss man anders lösen", kritisiert Abt gegenüber Motorsport-Magazin.com.



Stellung bezieht der Deutsche dennoch. "Für mich ist das kein sonderlich ausgereiftes Konzept. Ich finde es jetzt nicht so berauschend. Klar, von der Optik her sowieso nicht. Aus Fahrersicht stelle ich mir das schon gewöhnungsbedürftig vor. Aber ich bin es selbst nicht gefahren und kann es deshalb nicht so einschätzen", sagt Abt.

Allerdings sei es auf jeden Fall immer gut, wenn man als Fahrer mehr Sicherheit genieße. "Wobei ich mich schon relativ sicher fühle. Ein gewisses Restrisiko hat man eben. Aber zum Beispiel beim Bianchi-Unfall weiß ich nicht, ob es so viel geändert hätte. Aber wenn man in die Indycars schaut, hätte es wahrscheinlich einen Unterschied gemacht", sagt Abt. Das Thema Sicherheit sei also durchaus wichtig. "Aber in so einem Maße, dass alle damit leben können und es gut finden. Daher sollte man nicht diese Prototypen präsentieren", stellt Abt nochmals klar.


Für DTM-Rekordmeister Bernd Schneider hat der Halo-Ferrari mit einem Formel-1-Auto nichts mehr gemeinsam


DTM-Rekordmeister Bernd Schneider: Kein Formel-1-Auto mehr

Das Argument des Restrisikos nimmt auch DTM-Rekordmeister Bernd Schneider in einem exklusiven Interview mit Motorsport-Magazin.com auf. "Ein Dach oder so etwas schließt nicht aus, dass noch ein gewisses Restrisiko da ist. Es schließt nur das Risiko aus, dass ein Reifen oder so einen Fahrer treffen kann. Aber wenn es so ist, wie bei Massa in Ungarn, trifft dich trotzdem eine Feder - außer du machst ein Glasdach drauf", sagt Schneider.

"Ich würde das nicht machen und glaube auch, dass momentan jeder F1-Fahrer damit leben kann. Ein Formel 1 ist ein offenes Auto. Egal ob Heiligenschein oder was sie da verbauen wollen - das sehe ich nicht als F1-Auto an", stellt Schneider gegenüber Motorsport-Magazin.com klar. Auch sei ein bisschen Restrisiko für die Show einfach viel besser während absolute Sicherheit natürlich für die Fahrer von Vorteil sei.




Für Nick Heidfeld steht die Sicherheit an erster Stelle

Absolute Sicherheit. Der Traum von Nick Heidfeld - einem der wenigen ganz klaren Fürsprecher des Heiligenscheins. "Die Idee finde ich super. Ohne sehen die Autos zwar schöner aus, optisch finde ich es aber nicht schlimm. Die Hauptsache ist, dass die Sicherheit dadurch erhöht wird. Deshalb würde ich mir wünschen, dass das möglichst schnell kommt und auch in anderen Rennserien eingeführt wird", sagt der Ex-F1-Fahrer und aktuelle Formel-E-Pilot.



Quelle: http://www.motorsport-magazin.com/formel1/news-225018-motorsport-stars-ueber-halo-halbgares-desaster/?utm_source=facebook&utm_medium=facebook-link-f1&utm_content=content&utm_campaign=facebook-link-f1-halo-f1-stimmen


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Re: Boxengeflüster

Beitrag von Champ-92 am So 13 März 2016 - 18:00

Sehr starker und sehr ausführlicher Bericht Kevin + ! thumbs up respekt
Und Ich sehe es haargenau so wie die meisten Piloten. Wenn mann mal so darüber nachdenkt ist die Mehrheit eher gegen als für das Halo scratch und wenn schon Sicherheit dann richtig besser kann mann das gar nicht formulieren. Gegen Kanzeln / Glaskuppeln hätte Ich jetzt vom Look her rein gar nix nur ist dabei das Glas ein Risiko. Da sind ja dann Schnitt und Schürfwunden vorprogrammiert wenn dir da was entgegen springt Shocked Exclamation dabei ja völlig wurscht ob es jetzt ein Rad oder Karbonteile sind. Alles wird bei diesem hohen Tempo zum Geschoss. Ich hoffe mal mann überdenkt das ganze ja nochmal zum Wohle aller Beteiligten study




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Re: Boxengeflüster

Beitrag von kevin-iceman98 am So 13 März 2016 - 23:44

Die geheimen Daten der neuen Autos

Technische Daten zu den neuen Formel 1-Autos der Saison 2016 sind nur schwer zu bekommen. Doch dank moderner Foto-Technik und ausgefeilter Analyse-Software lassen sich die Abmessungen auch ohne Zollstock sehr exakt berechnen. Wir verraten Ihnen mehr über Länge, Radstand und Anstellwinkel.

Wie lang, wie breit, wie hoch ist ein Formel 1-Auto? Wie groß ist der Radstand? Bis vor 20 Jahren gab es auf diese Fragen eine einfache Antwort. Die Teams haben die Maße mitgeliefert, wenn sie ein neues Auto vorgestellt haben. Doch dann kam der Moment, an dem aus einem Sport ein Business Case wurde. Ab da blieb alles geheim.

Technische Daten der F1-Autos lassen sich errechnen

Eigentlich ist es ja absurd. Früher hätte man beim Versteckspielen wirklich etwas geheimhalten können. Aber seit es Computer und digitale Fotografie gibt, ist es ziemlich einfach, anhand eines Fotos die Maße auszurechnen.

Man braucht nur eine bekannte Größe, Fotos von der exakt gleichen Position und den entsprechenden Algorithmus. Der Bezugspunkt ist der Reifen. Von ihm weiß man, dass der Durchmesser 660 Millimeter beträgt.

Die Teams wissen untereinander natürlich ganz genau, welche Maße die Konkurrenzprodukte haben. Also könnten sie genauso gut auch wie früher bekanntgeben. Dass sie es nicht tun, hat viel mit der Paranoia zu tun, die in der Formel 1 grassiert.

HaasF1 von den Abmessungen identisch mit Ferrari

Wir haben 10 Autos dieser Saison miteinander verglichen. Der HaasF1 fehlt, weil seine Dimensionen exakt identisch mit dem Ferrari sind. Dabei fällt auf, dass der Renault mit 5.207 Millimeter Gesamtlänge und 3.638 Millimeter Radstand das längste Auto im Feld ist. Das Gegenstück ist der Force India. Er ist "nur" 4.966 Millimeter lang und hat einen Radstand von 3.412 Millimeter.

Mercedes und Ferrari liegen mit 5.067 mm bzw 5.057 mm (Länge) und 3.500 mm bzw. 3.494 mm(Radstand) hauchdünn zusammen. Der Red Bull ist 4.982 Millimeter Gesamtlänge und 3.432 Millimeter Radstand eher auf der kürzeren Seite.

Vergleicht man die Werte mit dem Vorjahr, fällt auf, dass Mercedes den Radstand um fast 6 Zentimeter gestreckt, Ferrari 14 Millimeter gekürzt hat. Der Motor rückte nach vorne, und das Getriebe wurde kompakter.

Red Bull, McLaren und Force India extrem angestellt

Interessant sind auch die Anstellwinkel (englisch: "rake"). Ursprünglich war das die Spezialität aller Konstruktionen von Adrian Newey. Doch seine Jünger sind ihm gefolgt. Bei McLaren und Force India sitzen frühere Mitarbeiter von Newey im Konstruktionsbüro. Der Red Bull, McLaren und Force India sind mit 1,9 Grad am stärksten angestellt.

Das Gegenteil sind der Mercedes, Renault und Sauber die nur um 1,0 Grad angewinkelt sind. Ferrari und Williams liegen mit 1,4 Grad dazwischen. In unserer Galerie zeigen wir Ihnen die Bilder, die die Ausgangslage für die Berechnung der Daten bildeten.



Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/formel-1/f1-autos-2016-technische-daten-abmessungen-laenge-radstand-anstellwinkel-10641310.html


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Re: Boxengeflüster

Beitrag von Champ-92 am So 13 März 2016 - 23:49

Und einmal mehr ein fabelhafter Beitrag aus deinem Portal *-* wirklich viel wissenswertes dabei respekt so kann es weitergehen Wink Top Job !




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Re: Boxengeflüster

Beitrag von Champ-92 am Mo 14 März 2016 - 17:00

Honda-Rennchef warnt vor zu hohen Zielen

Nach erfolgreichen Tests und einer personellen Neuausrichtung will McLaren-Honda in der Formel 1 2016 wieder angreifen - Neuer Rennchef stapelt vorerst tief



Yasuke Hasegawa will mit McLaren-Honda 2016 konstant WM-Punkte holen.

Die Formel-1-Saison 2016 wird für McLaren zum Schicksalsjahr. Denn ein ähnliches Desaster wie in der vergangenen Saison kann sich der britische Traditionsrennstall nicht noch einmal leisten. Vor allem die Zusammenarbeit mit Honda soll dieses Mal besser klappen. Dafür soll auch Yusuke Hasegawa sorgen, der zum 1. März den Posten des Honda-Motorsportchefs übernahm unddamit Yasuhisa Arai ablöste.

Arai war vor allem wegen verbaler Höhenflüge in Ungnade gefallen. Hasegawa will es anders machen und stapelt vor dem Saisonauftakt in Melbourne ganz bewusst tiefer. "Natürlich ist es unser finales Ziel, eine Weltmeisterschaft zu gewinnen. Daran ändert sich auch nichts", gibt er im Interview mit 'F1i.com' zu, betont aber: "Für dieses Jahr nehmen wir uns sehr realistische Ziele vor, und zwar konstant in den Punkten zu landen."

Sein Vorgänger hatte McLaren-Honda nur allzu gern auf eine Stufe mit Ferrari oder sogar Mercedes gestellt, nur um den eklatanten Rückstand während der Saison durch immer neue Ausreden zu rechtfertigen. Den Fehler will man nicht ein zweites Mal begehen. Rennchef Hasegawa wird deshalb nicht müde, zu betonen, wie wichtig realistische Ziele seien: "Wenn du Ziele zu hoch ansetzt, werden die Leute enttäuscht sein. Natürlich willst du immer Siege und Weltmeisterschaften einfahren, aber das braucht nun einmal Zeit."

McLaren in Barcelona: Größte Schwäche bleibt der Motor

Optimistisch kann McLaren aber dennoch sein. Nach den Wintertests zeigt die Formkurve nach oben. "Bisher sind wir sehr zufrieden mit unseren aktuellen Testergebnissen", bestätigt Hasegawa. Vor allem die Zuverlässigkeit habe man deutlich verbessern können. Das spiegelt sich auch in den Kilometern wieder, die Fernando Alonso und Jenson Button in den zwei Barcelona-Wochen abspulen konnten. Am Ende standen in vier Tagen 453 Runden zu Buche.

Damit legte das Team in der Saisonvorbereitung mehr als doppelt so viele Kilometer zurück wie im vergangenen Jahr, was für mehr Zuverlässigkeit spricht. Doch Hasegawa relativiert: "Wir brauchen sicherlich noch mehr Zeit, um das zu überprüfen - insbesondere während der Rennen." Die größte Schwäche des MP4-31 sei weiterhin der Motor: "Mit unserer Motorenleistung sind wir noch immer nicht zufrieden", gibt der Rennchef zu.

In Barcelona fehlten Button und Alonso auf die Spitze zwei Sekunden. Der Brite belegte mit 1:24.714 Minuten Rang 13, Alonso rangierte mit 1:24.735 Minuten knapp dahinter auf Platz 14. Es gibt also noch viel Luft nach oben, allerdings sind nur zwei offizielle Testmöglichkeiten während der laufenden Saison vorgesehen. Deshalb soll hier der Prüfstand Hilfe leisten. "Natürlich haben wir einen Dyno in Sakura in Japan. Die Tests sind sehr wichtig, dennoch müssen wir die Leistung auf dem Dyno als Erstes kontrollieren", erklärt Hasegawa.

Was für McLaren beim Saisonstart in Melbourne drin sein wird, bleibt abzuwarten. In Spanien fuhren Button und Alonso noch nicht mit den letzten Ausbaustufen. Erst in Australien sei der britische Rennstall mit der vollen 2016er-Version am Start, wie Teamchef Eric Boullier zuletzt verriet. Insbesondere neue Details beim Chassis sollen die Performance des MP4-31 weiter verbessern.

Quelle: http://www.motorsport-total.com/f1/news/2016/03/honda-rennchef-warnt-vor-zu-hohen-zielen-16031301.html




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Re: Boxengeflüster

Beitrag von kevin-iceman98 am Mo 14 März 2016 - 19:33

Kurzes Intermezzo: Technikchef Mark Smith verlässt Sauber

Sauber verliert seinen Chef im Technikbüro: Mark Smith verlässt nach nur acht Monaten den Rennstall aus Hinwil - Ob es einen Nachfolger gibt, ist unbekannt


Kurzes Intermezzo: Technikchef Mark Smith verlässt Hinwil bereits wieder

Rückschlag für das Sauber-Team: Technikchef Mark Smith, der erst im Juli des Vorjahres in Hinwil angedockt hatte, hat das Team bereits wieder verlassen. Das bestätigt der Schweizer Rennstall in einer Pressemitteilung. Als Ursache für die Rückkehr des Briten in seine Heimat nennt man "familiäre Gründe".

Das finanzschwache Sauber-Team verzichtete nach dem Abgang von James Key Anfang 2012 einige Jahre lang komplett auf einen Technikchef und setzte auf ein mehrköpfiges Technikgremium, ehe man im Vorjahr Smith engagierte, der durch die Caterham-Pleite frei wurde. Was der 55-Jährige in Zukunft machen wird, ist ebenso unbekannt wie die Antwort auf die Frage, ob der Posten bei Sauber nachbesetzt wird.

Smith war vor seiner kurzen Sauber-Ära Technikchef bei Red Bull, Force India und Caterham. Beim österreichischen Rennstall mit Sitz in Milton Keynes wurde er 2007 ausgemustert und von Adrian Newey ersetzt, nachdem er die Kühlung des RB2 auf den Cosworth-Motor ausgerichtet hatte, obwohl das Team 2006 auf Ferrari-Triebwerke setzte. Ständige Kühlprobleme waren die Folge.

Quelle: http://www.motorsport-total.com/f1/news/2016/03/sauber-technikchef-mark-smith-verlaesst-das-team-16031417.html


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Re: Boxengeflüster

Beitrag von kevin-iceman98 am Mo 14 März 2016 - 19:46

Neuer Senior-Testpilot? Was Brad Hollinger mit Williams vorhat

Brad Hollinger hat die letzten Williams-Anteile von Toto Wolff erworben und will das Team sowie den Einfluss in die USA stärken - Amerikaner scherzt über Testrolle

Seit der vergangenen Woche ist das Kapitel Toto Wolff bei Williams beendet. Der Österreicher verkaufte seine letzten Anteile an Williams an Brad Hollinger, an den er zuvor schon weitere Anteile verkauft hatte. Der US-Amerikaner ist mit nun 15 Prozent zweitgrößter Anteilseigner nach Teamgründer Frank Williams und freut sich über sein gestiegenes Engagement: "Ich fühle mich glücklich, dass ich die Chance habe, meine Anteile an Williams zu steigern, die eine reichhaltige Historie im Sport besitzen", sagt er.


Williams bekommt durch Brad Hollinger weitere Unterstützung

Bislang besaß Hollinger zehn Prozent an Williams, doch weil er an das Team und seine Pläne zum Erfolg glaubt, hat er nun auch die restlichen Anteile von Wolff erworben. "Sie haben außergewöhnliches Talent, sie haben Leidenschaft für den Sport, sie sind wahre Racer und haben jetzt auch eine brillante kommerzielle Seite", lobt der Geschäftsmann und schließt daher nicht aus, in Zukunft noch weitere Anteile zu übernehmen.

Doch vorerst reichen ihm die 15 Prozent, die er am Team hält. Mit diesen will er vor allem sicherstellen, dass die Briten finanziell gute Möglichkeiten haben, "um ihre Strategie und den Businessplan auszuführen", wie er sagt. Eine große Rolle im Management sei vorerst nicht geplant - dafür schwebt dem Amerikaner aber ein anderer Job vor: "Mit den 15 Prozent am Unternehmen erwarte ich, dass ich der erste Testpilot werde, der älter als 60 Jahre ist und mehr als 110 Kilogramm wiegt", lacht er.

"Das haben wir noch nicht mitgeteilt, aber das war Teil der Vereinbarung", scherzt der ehemalige Anteilseigner Toto Wolff in Richtung Teamchefin Claire Williams über ihren neuen Piloten, der sich mit Alex Lynn, Gary Paffett und Lance Stroll um die Arbeit streiten würde. Doch Hollinger weiß, dass er dem Team wohl eher anders helfen kann: "Wenn sie Interesse daran habe, dass ich sie berate oder ihnen assistiere, dann freue ich mich darüber", sieht er eher eine weniger aktive Rolle für sich.

Einfluss in den USA stärken

Ein Thema hat es Hollinger dann aber doch angetan: die Formel 1 in den USA. Erst vor wenigen Tagen wurde Austin endgültig als Austragungsort für die Saison 2016 bestätigt, was der Königsklasse einen Fuß in der Tür lässt. Bislang war die Beziehung zwischen Formel 1 und den USA keine erfolgreiche, doch Hollinger sieht in naher Zukunft gute Chancen, dass sich das ändert. "Wenn man sich den Erfolg der Formel 1 ohne bedeutenden Einfluss in Amerika vorstellt, dann zeigt es, dass es dort große Möglichkeiten gibt", sagt er.

Speziell die Ankunft des neuen Teams Haas könnte den Durchbruch beschleunigen, glaubt der Amerikaner. "Dass wir ein amerikanisches Team haben, wird für mehr Publicity in den Staaten sorgen und ist seit langer Zeit der erste große Schritt", so Hollinger. "Ich glaube auch, wenn wir ein Rennen an der Ost- oder Westküste in New York oder Los Angeles hätten, dann würde der Sport enormen Rückenwind erhalten."


Die USA besitzen für den Geschäftsmann noch großes Potenzial in der Formel 1

Dass es dazu kommt, dabei möchte der Geschäftsmann gerne mithelfen. In welcher Form das sein wird, ist noch offen: "Ich würde mich gerne beteiligen, aber derzeit habe ich nicht die Absicht, die Angelegenheit zu führen", sagt er. Zumal Williams aktuell einen Vorrang genießt. Und wer weiß, was die Zukunft bringt: Vielleicht wird Hollinger seinen Anteil am Team weiter erhöhen. "Ich bin immer offen für gute Geschäftsmöglichkeiten und ich glaube durch und durch an Williams. Die Zukunft von Williams und auch der Formel 1 leuchtet ziemlich hell, von daher würde ich für die Zukunft nichts ausschließen."

Quelle: http://www.motorsport-total.com/f1/news/2016/03/neuer-senior-testpilot-was-brad-hollinger-mit-williams-vorhat-16031403.html


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Re: Boxengeflüster

Beitrag von kevin-iceman98 am Mo 14 März 2016 - 19:52

Williams: Paul di Resta als Ersatzpilot für 2016 bestätigt

Unverhofftes Comeback: DTM-Pilot Paul di Resta wird 2016 als Williams-Ersatzpilot in die Formel 1 zurückkehren und dort auf Abruf bereit sein

Das Williams-Team hat am Montag ihren neuen Ersatzpilot bekannt gegeben, und dieser ist kein Unbekannter in Formel-1-Kreisen: DTM-Pilot Paul di Resta ist zurück in der Formel 1. Der Schotte wird bei einigen Rennen vor Ort sein und Simulatorarbeit für das Team aus Grove erledigen, um für einen möglichen Renneinsatz gewappnet zu sein.


Welcome back! Paul di Resta kehrt 2016 mit Williams in die Formel 1 zurück

Auf Erfahrung aus 58 Formel-1-Rennen kann der 29-Jährige verweisen. Nach seinem DTM-Titel 2010 folgte mit Force India 2011 der Einstieg in die Königsklasse. Drei Jahre fuhr er mit mäßigem Erfolg (insgesamt 121 Punkte) für das indische Team, bis er für die Saison 2014 kein Cockpit mehr finden konnte und wieder in die DTM wechselte, wo er auch 2016 mit dem Mercedes-Team HWA noch aktiv sein wird.

"Das wird ein stressiges Jahr", weiß di Resta. "Ich werde beiden Aufgaben meine volle Unterstützung widmen und freue mich auf die aufregenden Möglichkeiten in diesem Jahr." Claire Williams, stellvertretende Teamchefin von Williams, freut sich über den Neuzugang: "Mit der Erfahrung von 58 Formel-1-Rennen ist Pauls Wissen unbezahlbar."

"Wir sind zuversichtlich, dass er mit seiner Formel-1- und DTM-Erfahrung selbstbewusst in den FW38 steigen und unsere Meisterschaft 2016 unterstützen wird." Wie viele Einsätze di Resta auf der Rennstrecke bekommen wird, ist nicht bekannt. Er folgt bei Williams auf Adrian Sutil. Als Entwicklungspiloten hat Williams außerdem noch DTM-Pilot Gary Paffett und die beiden Nachwuchstalente Alex Lynn und Lance Stroll engagiert.

Quelle: http://www.motorsport-total.com/f1/news/2016/03/williams-paul-di-resta-als-ersatzpilot-fuer-2016-bestaetigt-16031406.html


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Re: Boxengeflüster

Beitrag von kevin-iceman98 am Mo 14 März 2016 - 19:56

Freitagstraining in Aussicht: Renault verpflichtet Nicholas Latifi

Renault hat den kanadischen GP2-Piloten Nicholas Latifi in sein Testaufgebot berufen: Der 21-Jährige soll auch an mindestens einem Rennwochenende fahren

Renault hat den kanadischen Nachwuchspiloten Nicholas Latifi für sein Formel-1-Team verpflichtet. Der GP2-Pilot soll den französischen Rennstall als Testfahrer verstärken und möglicherweise sogar ein Freies Training im Rahmen eines offiziellen Grand-Prix-Wochenendes bestreiten. "Nicholas wird mit uns durch ein Programm gehen, um seine Superlizenz zu erhalten - mit der Aussicht, mindestens ein Freitagstraining in diesem Jahr zu bestreiten", sagt Teamchef Frederic Vasseur.


Nicholas Latifi wird neben seinen GP2-Aktivitäten für Renault arbeiten


Hauptaugenmerk des 21-Jährigen wird aber die Teilnahme an der GP2-Serie sein, wo er im französischen Spitzenteam DAMS unterwegs sein wird. "Dass ich Testfahrer von Renault bin, ist wirklich etwas Besonderes und eine fantastische Möglichkeit", strahlt Latifi. "Renault hat eine große Historie, und Teil davon zu sein und von ihnen zu lernen, wird meiner Entwicklung sicherlich helfen. Für mich ist das ein weiterer Schritt auf dem Weg, mein Potenzial zu erfüllen und meinen Platz im Feld zu erarbeiten."

Latifi, der laut Teamchef Vasseur ein "sich schnell entwickelndes junges Talent" ist, ist neben Esteban Ocon und Carmen Jorda der dritte Nachwuchspilot in den Reihen von Renault. Im vergangenen Jahr sorgte er ungewollt für Aufsehen, als er in der Renault-World-Serie auf Ex-Formel-1-Pilot Roberto Merhi aufgefahren war, weil dieser nach der Zieldurchfahrt in Spielberg plötzlich stehenblieb. Zuvor war Latifi ohne größere Erfolge bereits in der Formel-3-Europameisterschaft oder der Britischen Formel 3 unterwegs.

Quelle: http://www.motorsport-total.com/f1/news/2016/03/freitagstraining-in-aussicht-renault-verpflichtet-nicholas-latifi-16031411.html


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Re: Boxengeflüster

Beitrag von kevin-iceman98 am Mo 14 März 2016 - 20:02

Hat Red Bull einen "Supersimulator" entwickelt?

Red Bull könnte die technische Entwicklung mit Hilfe einer neuen Simulator-Technologie auf ein ganz neues Level heben - Teamchef Horner gibt sich zugeknöpft


Einblick hinter die Kulissen: So sah der herkömmliche Red-Bull-Simulator aus


Im Formel-1-Fahrerlager ranken sich Gerüchte, wonach das Ex-Weltmeisterteam Red Bull eine Art "Supersimulator" gebaut hat. Demnach soll das gesamte Auto mit Antrieb und Fahrer auf einem Prüfstand laufen, und nicht wie bei herkömmlichen Simulatoren eine Nachbildung des Rennwagens sein.

Im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com' verrät Force-India-Betriebsleiter Otmar Szafnauer: "Man weiß nie, was die anderen machen. Wir haben jetzt einen neuen Simulator, in den wir sehr viel Geld investiert haben. Aber jetzt höre ich beispielsweise - ich kann nicht sagen, ob es wahr ist, es ist nur ein Gerücht -, dass Red Bull ihr gesamtes Auto mit Motor auf einen Prüfstand stellt und den Fahrer da rein setzt." Immerhin hat Red Bull ein jährliches Budget von 260 Millionen Euro zur Verfügung, Force India im Gegensatz dazu nur 143 Millionen Euro.

Würde die Idee mit dem gesamten Formel-1-Auto auf dem Prüfstand stimmen, wäre dies ein Schritt, "der viel weiter gehen würde als alles, was wir jemals auch nur in Erwägung gezogen haben", so Szafnauer. "Sie haben eine Menge Geld, das sie da rein investieren. Wie weit sind sie also vor uns? Für mich ist es schwer vorherzusagen, ob wir sie schlagen können."

Horner: Entwickeln Simulator immer weiter

Auf Nachfrage von 'Motorsport-Total.com' bei Red-Bull-Teamchef Christian Horner entgegnete dieser nur: "Wir entwickeln unseren Simulator immer weiter. Es ist ein bisschen wie beim Auto - Simulatoren werden kontinuierlich weiterentwickelt." Simulation sei ein Schlüsselfaktor. Auch weil die Testfahrten in der Formel 1 mittlerweile sehr limitiert sind und die Boliden nur mit Hilfe des Simulators weiterentwickelt werden können.

"Es ist relativ kostengünstig gegenüber großangelegten Testfahrten", weiß Horner. Würde eine solche Technologie tatsächlich existieren, wie sie Red Bull unterstellt wird, dann "würden die anderen sie auch schon längst nutzen", meint der Brite. Ob man bereits einen Schritt weiter ist als die Konkurrenz? "Ich weiß nicht, wo die anderen stehen." Design-Guru Adrian Newey wollte keine Auskunft geben.

Konkurrent Force India wird ab April nach zweieinhalb Jahren einen neuen Simulator verwenden, wie Szafnauer erläutert: "Dann wird es einige Wochen dauern, um ihn zu kalibrieren. Es ist ein State-of-the-Art Simulator. Es wird uns mehr Immersion geben, was uns bislang fehlt." Damit ist die Wahrnehmung des Piloten im Simulator gemeint. Dieser habe dann wirklich das Gefühl, in einem Formel-1-Auto zu sitzen, so der Rumäne.

Je realistischer, desto besser

"Derzeit kann es jede Art von Fahrzeug sein, sei es Monoposto, Sportwagen oder Tourenwagen. Es wird wesentlich besser werden. Das hat psychologische Gründe. Wenn der Fahrer sich fühlt, als würde er im Formel-1-Auto sitzen und Fortschritte machen, dann will er auch in den Simulator. Das hilft tatsächlich", so der 51-Jährige.

Red Bull konnte die vergangene Saison auf dem vierten Gesamtrang abschließen, 51 Zähler vor Force India. Und das obwohl man mit Renault gegenüber dem Mercedes-Antrieb der Inder einen Nachteil hatte. In der Saisonvorbereitung 2016 schwärmten die Bullen vom neuen RB12. Helmut Marko war vor allem von der besseren Zuverlässigkeit des Antriebs, aber auch von der Fahrzeugkonstruktion beeindruckt. Platz drei sei ab der Saisonmitte für Red Bull möglich, so der Österreicher. Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz bekräftigt abermals, dass Red Bull in der Formel 1 keine Nebenrolle spielen wird.

Quelle: http://www.motorsport-total.com/f1/news/2016/03/hat-red-bull-einen-supersimulator-entwickelt-16031415.html


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Re: Boxengeflüster

Beitrag von kevin-iceman98 am Mo 14 März 2016 - 20:10

McLaren gesteht: Weder Auto noch Setup für Melbourne fertig

McLaren-Rennleiter Eric Boullier gibt vor dem Saisonauftakt zu, dass sein Team auch 2016 dem Zeitplan hinterherhinkt, immerhin ist man aber besser vorbereitet als 2015

McLaren-Rennleiter Eric Boullier gesteht, dass sein Rennstall für den Saisonauftakt in Australien nicht optimal vorbereitet ist. Bei den Wintertests sei es dem Rennstall von Fernando Alonso und Jenson Button "nicht gelungen", den MP4-31 in der Melbourne-Spezifikation auszuprobieren und die Setup-Arbeit für das erste Rennen fertigzubekommen. "Daher reisen wir mit einigen Unbekannten nach Melbourne", sagt der Franzose.

"Wir sind aber auf jeden Fall besser vorbereitet als zu diesem Zeitpunkt vor einem Jahr", spielt Boullier auf den völlig missglückten Saisonauftakt von McLaren-Honda im Jahr 2015 an. "Wir haben viel mehr Kilometer abgespult und haben die meisten notwendigen Systemchecks durchgeführt, an denen wir im Vorjahr an den Rennwochenenden noch gearbeitet haben." Boullier prognostiziert, dass der Saisonauftakt für seine Mannschaft "nicht einfach" wird.


McLaren muss in Melbourne noch Hausaufgaben erledigen


Alonso: Guter Saisonstart "wichtig"

Das wird vor allem McLaren-Pilot Alonso nicht gefallen: Der zweimalige Weltmeister dockte im Vorjahr eigentlich in Woking an, um sich den Traum vom dritten WM-Titel zu erfüllen. Nun droht ihm eine weitere schwierige Saison. Noch steckt der 34-Jährige aber den Kopf nicht in den Sand: "Es ist wichtig, einen guten Saisonstart zu haben. Es wird interessant sein, wie sich die Verbesserungen der Energierückgewinnung der Antriebseinheit auf dieser kniffligen Strecke auswirken wird."

Er hofft dabei auch auf den Faktor Zufall: "Normalerweise sind alle hochmotiviert, und es ist ziemlich üblich, dass es beim ersten Rennen ein paar Dramen gibt." Prognosen seien aus jetziger Sicht unmöglich, der Spanier hat aber den Eindruck, "dass die gleichen Teams wie im Vorjahr stark sein werden". Er selbst kann den Auftakt gar nicht mehr erwarten: "Ich bin so bereit!"

Button rechnet mit "Herausforderung"

Auch Teamkollege Button ist gespannt auf das erste Kräftemessen der Saison: "Melbourne wird auf jeden Fall eine Herausforderung, aber unser Paket fühlt sich im Vergleich zum Vorjahr definitiv wie ein Schritt nach vorne an." Und so soll es auch weitergehen: "Hinter den Kulissen arbeiten wir hart an der Entwicklung des Autos und wollen bei jeder Gelegenheit Updates bringen."


Rennleiter Eric Boullier: Erneut liefen die Vorbereitungen nicht ganz nach Wunsch

Der Fokus liegt auf jeden Fall auf der neuen Honda-Antriebseinheit, die sich bei den Tests in Barcelona zwar als Fortschritt herausgestellt hat, aber nach wie vor nicht auf Augenhöhe mit der Konkurrenz war. "Wir haben in den kurzen Wintermonaten hart daran gearbeitet, die Probleme aus dem Jahr 2015 zu beseitigen", spielt Hondas neuer Motorsportchef Yusuke Hasegawa darauf an, dass der Energiespeicher des alten Antriebs zu klein war, um genug Hybridleistung abrufen zu können.

"In den zwei Testwochen in Barcelona haben wir die Basis der Antriebseinheit für 2016 getestet", erklärt der Japaner und ist ebenfalls "gespannt, wozu das Paket auf der Strecke in der Lage ist."

Quelle: http://www.motorsport-total.com/f1/news/2016/03/mclaren-gesteht-weder-auto-noch-setup-fuer-melbourne-fertig-16031414.html?utm_source=FB-MST&utm_medium=cpc&utm_campaign=fbmst-n-1-98811_-_mclaren-gesteht-weder-auto-noch-setup-fuer-melbourne-fertig


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Re: Boxengeflüster

Beitrag von Champ-92 am Di 15 März 2016 - 19:46

Sebastian Vettel: "Die 1 soll aufs rote Auto!"

Ferrari-Star Sebastian Vettel sieht sich und sein Team auf einem konsequenten Weg: Können die Roten in der Formel-1-Saison 2016 ganz vorne angreifen ?



Formel-1-Titelchance 2016 ? Sebastian Vettel und Ferrari machen sich Hoffnungen.

Nach den Testfahrten in Barcelona werden die amtierenden Champions von Mercedes als die großen Favoriten auf weitere Titelgewinne in der Formel-1-Saison 2016 gehandelt. Aus dem Lager der Silbernen sind jedoch immer wieder mahnende Worte zu hören. Ferrari sei näher dran als viele Fans dies bisher glauben mögen, heißt es. Kann also Sebastian Vettel womöglich schon in diesem Jahr seinen fünften WM-Titel einfahren?

"Als Fahrer muss man immer an sich und seine Chancen glauben. Wir müssen nur die richtigen Voraussetzungen schaffen, dann ist alles möglich", gibt sich der Heppenheimer imInterview mit der 'Auto Bild motorsport' zuversichtlich. "Wir wissen, in welchen Bereichen wir uns verbessern müssen, um noch näher an Mercedes heranzukommen. Dass Mercedes das Team ist, das es zu schlagen gilt, ist klar. Aber auch bei Ferrari sind wir als Team nun eingespielt, und die Ergebnisse aus dem vergangenen Jahr haben uns Rückenwind gegeben."

"Wir glauben an uns", sagt Vettel. "Und alles, was wir 2015 erreicht haben, hat uns geholfen, für 2016 ein noch besseres Auto zu bauen. Wir müssten also in einer besseren Position sein und hoffentlich gut genug, dass wir um den Titel mitfahren können. Wir wollen die zwei Jungs im Silberpfeil unter Druck setzen und im Idealfall auch hinter uns lassen. Das Lachen und die Freude der Ferrari-Mechaniker über unsere Erfolge 2015 haben mich jedenfalls zusätzlich motiviert."

Ferrari-Boss Sergio Marchionne hatte seine Mannschaft aus Maranello unter Druck gesetzt. Es gelte, den WM-Pokal schon in diesem Jahr zu holen, so der Italiener. "Der Titel muss der Anspruch sein, den Ferrari hat. Dafür bin ich nach Maranello gekommen. Die 1 muss zurück aufs rote Auto", stimmt Vettel der Forderung seines Chefs zu. "Und seien wir ehrlich: Druck ist doch eigentlich schön. Wir wollen in der Position sein, dass man uns auf der Rechnung hat."

Der Deutsche soll im zweiten Jahr beim Traditionsteam aus Italien dort anknüpfen, wo sein Landsmann und Idol Michael Schumacher einst aufgehört hatte. "Seine Bilder und Fotos hängen überall, wo man hinschaut. Dazu kommt, dass viele Leute im Team sind, die bereits mit Michael zusammengearbeitet haben. Michael hält zusammen mit den anderen Ferrari-Legenden den Mythos in Maranello hoch. Ich habe aber den Eindruck, dass die Italiener in mir Sebastian sehen und nicht Michael. Trotzdem ist es schön für mich, jetzt dort zu arbeiten, wo einst mein großes Idol seine Erfolge feierte."

Quelle: http://www.motorsport-total.com/f1/news/2016/03/sebastian-vettel-die-1-soll-aufs-rote-auto-16031515.html




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Re: Boxengeflüster

Beitrag von DeFireCase am Di 15 März 2016 - 20:03

Bin eher kimi Fan also dafür.


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Re: Boxengeflüster

Beitrag von kevin-iceman98 am Di 15 März 2016 - 20:26

Die 1 soll aufs rote Auto? Kein Problem, feuert Räikkönen und engagiert Hamilton für 2017; der Weltmeister von 2016 darf die 1 mitnehmen Laughing


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Re: Boxengeflüster

Beitrag von Champ-92 am Di 15 März 2016 - 23:59

Frag Gary Anderson:
Sorgen für McLaren-Honda-Fans ?

Vor dem Auftakt der Formel-1-Saison 2016 beantwortet Experte Gary Anderson wichtige Fragen: McLaren-Hoffnungen, Mercedes-Gegner und ganz neue Regeln



Gary Anderson stellt sich den Fragen der Formel-1-Fans: Starke Antworten des Iren.

Die Formel 1 ist eine hochkomplizierte Wissenschaft für sich und stellt sogar Insider immer wieder vor große Herausforderungen. Aus diesem Grund beantwortet der ehemalige Jordan-Technikchef Gary Anderson regelmäßig Fanfragen in aller Ausführlichkeit. Heute erklärt uns der Ire, wie die neuen Reifenregeln wirken, wie das "Halo"-System mehr Sicherheit bringt und vor wem sich Mercedes möglicherweise fürchten muss. Außerdem: Warum nicht Honda allein für McLaren-Probleme verantwortlich ist.

Rob Hitchens (E-Mail): "Als McLaren-Fan benötige ich dringend eine Antwort auf diese Frage: Am letzten Testtag war McLaren trotz der Supersofts mehr als 1,5 Sekunden hinter Toro Rosso. Sollten in Woking die Alarmglocken läuten?"
Gary Anderson: "Ich habe vor langer Zeit selbst bei McLaren gearbeitet und bin auch ein wenig Fan der Mannschaft geblieben. Für mich ist es ernüchternd zu sehen, dass ein Team von solcher Klasse seinem Geschäft derart nachgeht. Es scheint dort nicht der alte Kampfgeist zu sein."

"Ich stimme nicht oft mit Mike Gascoyne überein, aber als er neulich bei 'Sky Sports F1' sagte, dass er das Gefühl habe, McLaren verstecke sich hinter den Problemen von Honda, da musste ich ihm zustimmen. Beide Seiten haben einen Haufen Arbeit zu erledigen, bevor McLaren wieder als das Team auftreten kann, das es einmal war."

"Die große Frage lautet: Würde es McLaren mit einem Antrieb von Mercedes oder Ferrari im Heck tatsächlich auf der Strecke mit Mercedes und Ferrari aufnehmen können? Für mich ist die Antwort klar: Nein. Ich fürchte, man muss sich als McLaren-Fans darauf einstellen, dass das Lieblingsteam im unteren Mittelfeld herumfährt. Wenn mal alles perfekt zusammenkommt, dann sind vielleicht ein paar Punkte drin."

Kopieren ist nicht gleich Kopieren

Dan Hawthorn (E-Mail): "Es heißt immer, dass sich die Fahrzeug-Performance bei stabilen Regeln immer weiter angleicht. Warum ist das so? Bei der komplexen Aerodynamik müssten doch neue Konzepte erfunden werden können? Liegt es daran, dass die Teams immer mehr Kopieren? Oder gibt es nur eine einzige goldene Lösung?"
Anderson: "Die Regeln schreiben sehr genau vor, welche Elemente ich wo verbauen darf. Selbst die Formgebung einiger Bauteile ist fest definiert, zum Beispiel die zwei Elemente des Heckflügels oder der Mittelteil des vorderen Leitwerks. Es ist in einigen Bereichen sehr klar vom Reglement vorgegeben."

"Aus diesem Grund ist es schwierig, sich nicht durch das leiten zu lassen, was die anderen tun. Ich würde es nicht einfaches Kopieren nennen. Man sieht, in welche Richtung die anderen etwas entwickeln und versucht dann für sich selbst, die Entwicklungszeit auf dem Weg dorthin möglichst zu verkürzen. Am Rennwochenende wird alles für alle sichtbar. Jedes Team hat Fotografen im Paddock mit dem klaren Auftrag, gewisse Teile der Autos abzulichten."

"Man wird dabei im Augenblick sehr auf die Nase und auf die Frontpartie fokussiert sein, denn dieser Bereich ist jener, der die Gesamtperformance am meisten beeinflussen kann. Wenn du es dort richtig hinbekommst, dann wird der Rest des Autos viel besser auf die weitere aerodynamische Entwicklung reagieren."

Säbelrasseln zwischen Mercedes und Ferrari ?

Sam Payne (Twitter): "Glaubst du, dass Ferrari Mercedes einholen oder sogar besiegen kann? Werden wir einen echten Titelkampf erleben?"
Anderson: "Einholen und sogar Überholen sind wirklich schwierige Aufgaben. Ich glaube allerdings, dass Ferrari die Lücke so sehr hat schließen können, dass man bei Mercedes nun etwas genauer in den Rückspiegel schauen sollte. Wenn Ferrari das tatsächlich gelingt und etwas Druck aufbauen kann, dann bin ich gespannt, wie Mercedes damit umgehen wird."

"Ich bin sicher, dass sich der ohnehin schon harte interne Zweikampf der Piloten bei Mercedes sogar noch weiter intensivieren wird. Das war alles okay, solange es Nico Rosberg und Lewis Hamilton allein unter sich ausmachen konnten, aber wenn Sebastian Vettel dort nun mitmischen kann, dann wartet der nicht auf eine spezielle Einladung zum Überholmanöver. Warten wir mal auf den Saisonstart. Ich hoffe, dass wir in Melbourne einen offenen Kampf erleben dürfen."

Rob Watts (Twitter): "Manor bleibt offenbar bei der langen Nase. Ist das ein Fehler, oder machen sie es richtig, wenn sie sich auf andere Bereiche konzentrieren?"
Anderson:"Ich würde sagen, dass die kurze Variante der neun Teams - auch Force India hat eine lange Version - wohl meine erste Wahl wäre. Unabhängig von den Regularien war es immer so, dass man sich in diesem Bereich nicht so viel verbauen sollte. Hoch, schlank, oder sogar beides gleichzeitig war immer in Mode."

"Wenn man sich in diesem Bereich an das Maximum wagt, dann wird der Rest des Autos darauf reagieren. Als Beispiel sollte man sich dieses vielteilige Bargeboard am Mercedes anschauen. Das brauchen sie dort in dieser Form nur, weil dermaßen viel Luft zwischen den Vorderrädern hindurch dorthin gelangt. Es braucht ein sehr detailliertes Design, um all diese Luft dann zur Abrisskante des Unterbodens zu lenken. Wäre dort nicht so viel Luft, dann bräuchten sie nicht so ein kompliziertes Teil - aber dann hätte Mercedes auch niemals eine solche Performance realisieren können."

Cockpitschutz: "Halo" ist nicht erste Wahl

@eggry (Twitter): "Die Fahrer müssen sich nun die Reifenmischungen schon weit vor dem Grand Prix aussuchen. Wie macht man dies, vor allem bei neuen Strecken und angesichts neuer Mischungen?"
Anderson: "Die Fahrer selbst werden nur geringen Einfluss auf die Reifenwahl haben. Die Entscheidung wird vielmehr auf Grundlage der umfassenden Daten getroffen, die die Teams in den zurückliegenden Jahren gesammelt haben."

"Bei neuen Strecken gehen die Topteams dorthin, messen die Oberflächenbeschaffenheit des Asphalts aus und vergleichen dann mit existierenden Strecken. Dies wird dann kombiniert mit einer sehr genauen Simulation von Lenk- und Bremskräften, die nach detaillierten Satelliten-Vermessung vorgenommen werden kann. Die Kombination dieser Daten zeigt den Teams sehr genau, welche Lasten auf die Reifen einwirken. Dadurch bekommt man eine genaue Vorstellung davon, welche Mischung welche Rundenzeit ermöglicht und wie lange die Reifen halten. Dann muss man entscheiden, ob man auf sicher geht oder etwas Risiko spielt."


Erlebt die Formel 1 einen Zweikampf zwischen Ferrari und Mercedes ?

Aaron Steele (Twitter): "Welche Belastungstests gibt es für das neue 'Halo'-System? Was muss es aushalten können? Wird es in Spa in Eau Rouge vielleicht doch Probleme mit der Sicht geben?"
Anderson: "Ich fürchte, ich kann nicht genau beantworten, wie der Belastungstest der FIA aussehen wird. Ich weiß, dass sie es probiert haben, ein komplettes Rad samt Reifen bei Tempo 225 km/h dagegen prallen zu lassen. Was mich dabei irritierte war die Tatsache, dass ihnen der Rückprall mehr Sorge bereitete als der eigentliche Aufprall."

"Das Problem ist, dass es niemals alles abhalten kann, was womöglich dort einschlagen wird. Wenn es aber in nur einer einzigen Situation etwas wirklich abhalten kann, dann hat es seinen Zweck erfüllt. Die Sicht wird vielleicht tatsächlich ein Problem, aber ich bin sicher, dass sich die Piloten daran gewöhnen werden. Sie richten ihren Blick immer weit voraus, also dürfte etwas, was so nahe ist wie das 'Halo' schon bald aus ihrem Sichtfeld ausgeblendet werden."

"Ich bin eher der Befürworter einer Schutzscheibe anstatt eines Systems wie 'Halo'. Nehmen wir den Fall Felipe Massa, dem 2009 eine Feder aus einem Dämpfersystem an den Helm geflogen ist. Eine schützende Scheibe kann kleine Objekte, die womöglich an den Kopf des Fahrers fliegen könnten, eher abhalten. Wenn man das angeblich nicht umsetzen kann, dann frage ich mich, wie die Teams in der WEC ihre LMP1-Autos mit komplett geschlossenen Cockpit ausstatten können..."

Sind sich die Autos viel zu ähnlich ?

Sarah Stevens (E-Mail): "Wenn man sich die neuen Autos anschaut, dann sieht man kaum Unterschiede oder gar neue Innovationen. Ist es auch für dich so, dass es weniger aufregend ist als noch vor zehn oder 20 Jahren, als die Autos noch mehr Unterschiede aufwiesen?"
Anderson: "Vergiss mal die Aufregung - es ist sogar jetzt noch schwieriger etwas über die neuen Autos zu schreiben! Wenn sie alle gleich lackiert wären, könnte man sie kaum auseinander halten. Es ist etwas schade, dass Innovationen fast komplett verschwunden sind. Werden wir jemals einen neuen Colin Chapman, Gordon Murray oder Adrian Newey finden?"

"Wir sprechen immer davon, dass wir Nachwuchspiloten eine Chance geben müssen. Und was ist mit jungen Ingenieuren? Sie brauchen ebenso solche Herausforderungen. Wie eben bei der Frage von Dan Hawthorn schon angerissen: Es ist immer schwierig, über das hinaus zu denken, was gerade vor dir fährt - wenn die Regularien so eng gestrickt sind."

"Vielleicht ist es Zeit für eine ganz neue Formel. Maximal 100 Leute pro Team, 100 Kilogramm Sprit, zehn Millionen Pfund Budget und am Ende der Boxengasse ein zwei Meter breites und ein Meter hohes Tor. Wenn man die ersten drei Vorgaben erfüllt und der Wagen durch das Tor passt, dann ist es legal."

Calum Edward (Twitter): "Glaubst du, dass die neuen 2017er-Regeln trotz mehr Abtrieb ein solches Verhältnis von Aerodynamik und mechanischem Grip bringen werden, sodass ein Auto dem anderen besser folgen kann?"
Anderson: "Die Details der Regeln sind noch in der Diskussion. Alles, was den Einfluss der Aerodynamik erhöht, verschlimmert auch die Probleme beim Folgen eines anderen Fahrzeuges. Es ist egal, ob es über Ground-Effekt kommt oder nicht, die Verluste durch die Turbulenzen bleiben. Wenn wir bei den aktuellen Werten für Abtrieb bleiben, aber den Aero-Schwerpunkt von Flügeln hin zum Unterboden verschieben, dann wäre das ein guter Schritt. In Kombination mit breiteren Reifen würde sich alles von der Aerodynamik zum mechanischen Grip verschieben. Das wäre eine gute Lösung."

Quelle: http://www.motorsport-total.com/f1/news/2016/03/frag-gary-anderson-sorgen-fuer-mclaren-honda-fans-16031516.html




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Re: Boxengeflüster

Beitrag von kevin-iceman98 am Mi 16 März 2016 - 13:29

http://www.auto-motor-und-sport.de/video/formel-schmidt-episode-2-testfahrten-2016-cockpitschutz-10694924.html

Sehr interessante Folge mit Michael Schmidt, der Mann hat einfach Ahnung und sehr viel Hintergrundwissen, immer wieder interessant ihn zuzuhören.


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Re: Boxengeflüster

Beitrag von DeFireCase am Mi 16 März 2016 - 14:33

kevin-iceman98 schrieb:Die 1 soll aufs rote Auto? Kein Problem, feuert Räikkönen und engagiert Hamilton für 2017; der Weltmeister von 2016 darf die 1 mitnehmen  Laughing
Lieber Vettel, Kimi soll bleiben.


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Re: Boxengeflüster

Beitrag von Champ-92 am Mi 16 März 2016 - 14:40

Rennvorschau Melbourne:
Mercedes Down Under obenauf ?

Mercedes und Ferrari sind die haushohen Favoriten, doch neue Reifenregeln und ein umstrittenes Qualifying-Format sorgen für Würze beim Auftakt in Australien



Titelverteidiger und Topfavorit: Mercedes-Star Lewis Hamilton.

Noch viermal schlafen, dann startet die Formel-1-Saison 2016: Am kommenden Wochenende steht mit dem Australien-Grand-Prix in Melbourne das Auftaktrennen zur 67. Weltmeisterschaft in der Geschichte der Königsklasse an (die Sessions im Live-Ticker!). Mit Spannung erwartet wird die Titelverteidigung Lewis Hamiltons und Mercedes' nicht nur wegen der größeren Konkurrenz durch Sebastian Vettel und der Ferrari-Mannschaft, sondern auch wegen neuer Reifenregeln und des überarbeiteten Qualifyings.

Dass die Silberpfeile im Albert Park wieder den Ton angeben, ist wahrscheinlich, aber keinesfalls gewiss. Bei den verkürzten Testfahrten (alle Statistiken im Testcenter!) ließ weder Hamilton noch Teamkollege Nico Robserg durchblicken, wie schnell der neue W07 wirklich ist, wenn eine weiche Reifenmischung auf den Achsen steckt und wenig Sprit im Tank ist. Ferrari hingegen landete in Barcelona fünf von acht Tagesbestzeiten und toppte die Testwochen mit Spitzenwerten - erst durch Vettel, dann durch Kimi Räikkönen.

Dass Mercedes dank Entwicklungsbeschränkungen die Nase in Sachen Antrieb vorne haben dürfte, verdeutlichten die übrigen Ergebnisse: War die Phalanx der beiden Werksmächte zu sprengen, war, dann nur durch Autos mit V6-Hybrid-Power aus Brixworth - nämlich Williams mit Valtteri Bottas und Force India mit Nico Hülkenberg. Die Privatiers könnten das Feld hinter den Topfavoriten in Silber und Rot anführen, jedoch scheinen auch die beiden Red-Bull-Teams wieder formverbessert.

Favoritenrolle unbeliebt: Mercedes und Ferrari zurückhaltend


Alles nur ein großer Bluff ? Ferrari muss in Melbourne die Karten aufdecken.

Die Protagonisten halten sich bedeckt, wenn es um das Kräfteverhältnis in der Startaufstellung geht: "Ferrari hat zu alter Stärke gefunden. Vettel ist ein gefährlicher Gegner", warnt der Mercedes-Vorstandvorsitzende Niki Lauda im Gespräch mit 'Auto Bild motorsport'. Auch Rosberg richtet die Augen in den Rückspiegel: "Wenn man so stark ist, dann fangen die anderen an, unsere Lösungen zu kopieren. Dadurch kommen sie näher. Wir denken, es wird extrem eng. Wir müssen vorsichtig sein."

Deutlich optimistischer klingt Lewis Hamilton: "Die Testfahrten waren absolut unglaublich - soweit ich mich erinnern kann, waren es die besten in meiner Karriere", erklärt der Brite. "Das Auto fühlt sich noch besser an", vergleicht er den W07 mit seinem Vorgänger, sieht sich als Titelverteidiger aber unter Druck. "Ich muss definitiv etwas nachlegen, da die Konkurrenz in diesem Jahr stärker denn je sein wird."

Mit einer revolutionären Nase, weiteren Technikclous der W07 (hier in der technischen Analyse!) und der viel beschworenen, neuen Zuverlässigkeit könnte sich Mercedes jedoch an der Spitze behauptet haben. Die Standfestigkeit könnte die Achillesferse des jüngsten Ferrari-Pferdchens SF16-H sein, schließlich spulten die Roten bei den Testfahrten deutlich weniger Kilometer ab als die Silberpfeile. "Unser Auto ist ein deutlicher Schritt. Es geht in Richtung 'viel besser'", findet Vettel, bleibt mit Kampfansagen aber sparsam. "Unser Ziel ist es, besser zu sein als im vergangenen Jahr", erklärt der Deutsche.

Williams, Red Bull oder Force India: Wer ist "Best of the Rest"?


Überraschte mit einer Bestzeit in Barcelona: Williams-Ass Valtteri Bottas.

Messen lassen wird sich die Scuderia jedoch an den Äußerungen ihres Bosses Sergio Marchionne, der ein siegfähiges Auto in Australien forderte. Dass diese Zielvorgabe keine Traumtänzerei wäre, unterstreicht Maurizio Arrivabene: "Es wäre eine Enttäuschung, wenn unser neues Auto nicht in der Lage sein sollte, Mercedes zu schlagen", legte der Teamchef die Latte bereits vor den Testfahrten sehr hoch. Gut möglich, dass sich der Erfolg Vettels und Co. bereits im Qualifying erkennen lässt: Das Tempo auf einer schnellen Runde war 2015 Schwachpunkt der Italiener, die elimiert worden sein soll.

Bei der bis dato dritten Kraft Williams schienen die Verantwortlichen ihr Tun darauf ausgerichtet zu haben, die Verfolgerrolle zu konsolidieren. Der FW37 wurde nur zaghaft überarbeitet. Hat Renault die Zuverlässigkeit seiner Triebwerke verbessert, könnte Red Bull sich in Melbourne zum "Best of the Rest" mausern. Allerdings ließ zuletzt Force India mit innovativem Auto und einer Tagesbestzeit aufhorchen. Nico Hülkenberg geht mit breiter Brust in die Saison. Er erklärt: "Ich will mindestens das erste Podium."

Große Fortschritte soll auch die Red-Bull-Juniortruppe Toro Rosso verzeichnet haben, schließlich wechselte die mit einem guten Chassis ausgestattete Mannschaft von Renault-Hybriden zu Ferraris Vorjahrestriebwerken und könnte ohne eigenes Zutun Fortschritte gemacht haben - vorausgesetzt, die Integration der Maranello-PS ist gelungen. Bei McLaren-Honda hingegen zeichnete sich ein neuerliches Debakel ab: Eric Boullier räumte bereits ein, für Australien "nicht optimal vorbereitet" zu sein und rechnet mit einem "nicht einfachen" Start. Sein Pilot Jenson Button spricht von einer "Herausforderung".

Debütantenball mit Haas und Pascal Wehrlein


Klarer Außenseiter: Manor und Pascal Wehrlein wollen nicht hinterherfahren.

Noch hinter Sauber und Lotus-Nachfolger Renault - erstmals seit 2011 mit einem Werksteam am Start - werden sich wohl der US-Neueinsteiger Haas und Dauer-Schlusslicht Manor einsortieren. Die Ferrari-Kundenmannschaft um Teamchef Günther Steiner plagten in Barcelona technische Probleme, dennoch spricht der Südtiroler von dem Ziel, um WM-Punkte zu fahren. Bei Manor gelten die Hoffnungen DTM-Champion Pascal Wehrlein, der in Melbourne sein Formel-1-Debüt feiert. "Ich bin mehr als bereit", sagt der Mercedes-Junior, der neben Teamkollege Rio Haryanto und Renault-Mann Jolyon Palmer einer von drei Rookies der Saison 2016 ist.

Auf die willkommene Gelegnehit, bei Wetterkapriolen für eine Sensation zu sorgen, müssen die Außenseiter wohl zumindest im Rennen verzichten. Erste Prognosen für das Wochenende (hier die aktuellsten Infos!) sagen zwar für die zwei Freien Trainings am Freitag eine Regenwahrscheinlichkeit von bis zu 90 Prozent voraus, doch schon zum Qualifying am Samstag soll die Strecke wieder trocken sein. Für den Sonntag werden sonnige Bedingungen erwartet, wobei die Temperaturen im australischen Sommer bei bis zu 24 Grad Celsius in der Spitze keine Hitzeschlacht versprechen.

Down Under viel Neues: Reifenregeln und "Reise nach Jerusalem"

Das wiederum verspricht Strategieschach mit den neuen Reifenregeln (hier im Überblick!): Im Gegensatz zum Vorjahr haben die Rennställe dieses Jahr drei statt zwei Reifenmischungen zur Auswahl - neben Soft und Medium darf in Melbourne auch der weiche Supersoft-Gummi eingesetzt werden, während der neue Ultrasoft-Pneu bis Monaco warten muss. "Wir rechnen damit, dass den Teams deutlich mehr Strategiemöglichkeiten offenstehen", erklärt Pirelli-Motorsportchef Paul Hembery.

Nicht nur bei den Mannschaften divergiert die Reifenwahl, auch den Piloten gibt es neuerdings Unterschiede: Bei Mercedes entscheid sich Rosberg für einen Satz der härteren Mischung mehr als Hamilton, der lieber eine Soft-Reserve in petto hat. Ferrari agierte mit beiden Piloten wie der Vizeweltmeister, während die Verfolger Williams und Red Bull mehr Supersoft bestellt haben.

Es wird klar: Die Topteams können es sich erlauben, im Qualifying weiche Pneus zu sparen und sichern sich lieber für das Rennen Reserven bei der vielseitigeren Soft-Mischung. Allerdings fiel die Wahl vor Beschluss des neuen Qualifying-Formats, was Mercedes und Ferrari möglicherweise dazu bewogen hätte, weniger zu pokern. Denn der neue Modus für die Vergabe der Startplätze ist ein Fragezeichen.

Melbourne-Sieg: Halbe Miete auf dem Weg zum WM-Titel

Die dreiteilige "Reise nach Jerusalem" mit dem Ausscheiden von Piloten im 90-Sekunden-Takt (die Regeln im Detail erläutert!) könnte für zusätzliche Spannung sorgen - und auch zu Überraschungen führen, wenn Unterbrechungen oder doch Regen dafür sorgen, dass Favoriten plötzlich unter Druck geraten, schließlich erhöht das Format das Risiko beim Sparen von Reifensätzen. "Es liegt mehr Druck auf uns. Man muss sofort eine gute Runde schaffen. Vielleicht ist die Anspannung größer", meint Daniel Ricciardo. Er befindet aber: "Das Ganze wird bei trockenen Bedingungen nicht viel verändern."

Altbekannt sind auch die Setupanforderungen im Albert Park (zum Streckenporträt!), der seit 1996 ununterbrochen zum Formel-1-Rennkalender (hier in der kompletten Übersicht!) zählt: Gefragt sind auf dem Kurs mit mittellangen Geraden und harten Bremspunkten Beschleunigung und eine gute Verzögerungsleistung. Hinzu kommen langsame Kurven, was das Augenmerk auf mechanischen Grip und mehr Abtrieb richtet. Das Layout belastet den linken Hinterreifen besonders, jedoch ist dank einer glatten Asphaltdecken auf den sonst öffentlichen Straßen der Verschleiß auf geringem Niveau. Dafür werden die Bremsen besonders gefordert, der Spritverbrauch ist trotz nur 61 Prozent Vollgasanteil so hoch wie sonst nur auf zwei weiteren Kursen.

Wer es als Rennfahrer mit guten Omen hält, sollte am Sonntag übrigens einen besonders schweren Gasfuß haben: Bei 20 Rennen in Melbourne wurden zwölf Sieger im gleichen Jahr Weltmeister. Besondere Mission für Daniel Ricciardo als einziger Lokalmatador im Feld: Kurioserweise schaffte es seit der Premiere 1984 in Adalaide nicht ein einziger Australier, auf heimischem Terrain auf dem Podium zu stehen. Während Michael Schumacher (vier Siege) zur WM zählende Australien-Grands-Prix so häufig gewann wie kein anderer Pilot, ist McLaren-Mann Button (3) der erfolgreichste unter den Aktiven.

Quelle: http://www.motorsport-total.com/f1/news/2016/03/rennvorschau-melbourne-mercedes-down-under-obenauf-16031601.html




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Re: Boxengeflüster

Beitrag von Champ-92 am Mi 16 März 2016 - 14:53

Neues Qualifying: Zwischen Adrenalin und Blockade

Wichtige Frage vor dem Start der Formel-1-Saison 2016: Wie wird sich das neue Qualifyingformat am Rennwochenende in Melbourne darstellen ?



Genau wie zuvor: Im Qualifying werden die Piloten weiterhin ans Limit gehen.

Die Formel-1-Saison 2016 beginnt am kommenden Wochenende mit dem Grand Prix von Australien in Melbourne. Mit Spannung blicken die Fans auf die neuen Autos, das neue US-Team Haas oder auch die Rookies wie beispielsweise Pascal Wehrlein. Die Vorfreude auf den Start ins neue Formel-1-Jahr ist groß, die Vorbehalte bezüglich des neuen Qualifyingmodus aber ebenso. "Wenn ich meinen Opa vor den Fernseher setze und Formel 1 anmache, versteht er gar nichts mehr", kritisiert Carlos Sainz.

Der Toro-Rosso-Pilot hält die Änderungen an der Qualifikation, die neuerdings als eine Art "Reise nach Jerusalem" ablaufen wird, für überflüssig - ebenso denken viele weitere Fahrer. "Es wird alles viel zu kompliziert", so der Spanier. "Es kann ja sein, dass das neue Format den Samstag etwas spannender gestalten wird, aber ich habe die Sorge, dass es alles viel zu komplex ist, um es den Fans überhaupt schlüssig erklären zu können."

"Der Modus setzt die Teams unter Druck", erklärt 'Sky'-Experte Marc Surer. "Man muss in den ersten sieben Minuten eine Zeit setzen und 22 Autos versuchen dann, eine freie Runde ohne Verkehr zu erwischen. Damit sind vor allem im Q1 Chaos und Ärger programmiert. 'Impeding' (Behinderung; Anm. d. Red.) wird wohl zum Unwort des Formel-1-Jahres, weil sich alle gegenseitig behindern werden", vermutet der Schweizer einigen Ärger am Grand-Prix-Horizont.

Das Boot Formel 1 kaum noch steuerbar ?

"Es sind so viele schlaue Leute in der Formel 1, dass wir sicherlich kein Problem haben werden, mit den neuen Abläufen zurecht zu kommen", meint Fernando Alonso. "Ein optimaler Fahrplan für das Qualifying lässt sich durchaus berechnen. Und für uns Fahrer ändert sich kaum etwas. Wir setzen unsere schnelle Runde genau dann, wenn es von uns erwartet wird. Allerdings wird es von außen anfangs schwierig zu verstehen sein. Es wird ein paar Rennen brauchen, bis es nachvollziehbar für alle ist."

"Trotzdem bin ich der Ansicht, dass es überflüssig war, diese Änderungen vorzunehmen", erklärt der spanische McLaren-Honda-Star. "Die Formel 1 ist ohnehin schon schwierig zu verstehen, weil sie so komplex ist. Das Qualifying war immer etwas, das man durchaus einfach begreifen konnte. Und genau das haben wir nun geändert. Mal sehen, ob sich die Leute schnell daran gewöhnen", sagt er. "Das alles geht, meiner Meinung nach, am Thema vorbei. Das Qualifying-Format war nicht das Problem", meint auch Gerhard Berger in der 'Tiroler Zeitung'.

Der Österreicher ergänzt: "Ich will nicht das neue Qualifying schlechtreden, das könnte schon für zusätzliche Spannung sorgen. Aber das Problem ist ganz ein anderes: Die Formel 1 ist in sich und in ihren Agreements (Ab­machungen; Anm. d. Red.) gefangen. Die Verträge gelten bis 2020. Das bedeutet, es können nur technische Veränderungen kommen, wenn alle zustimmen. Dass alle Teams auf einen gemeinsamen Nenner kommen, das gibt es nicht. Das ist ein Boot, das nicht richtig gelenkt werden kann."

Zu den Kritikern des neuen Qualifyingformats gehören nahezu alle Piloten der aktuellen Formel 1. Unterschiedlich ist allerdings deren Umgang mit der neuen Situation. "Das Fahrenmit den schnellsten Autos der Welt ist das, was mir Spaß macht", sagt Nico Hülkenberg. "Immer besser werden, immer schneller werden, den Kitzel, die Nonplusultra-Runde im Qualifying hinzubekommen. Die Formel 1 ist immer noch geil, und sie ist nun mal die Königsklasse im Motorsport. Dass ich einer der Fahrer in dieser Serie bin, ist immer noch ein Privileg."

Quelle: http://www.motorsport-total.com/f1/news/2016/03/neues-qualifying-zwischen-adrenalin-und-blockade-16031604.html


Zuletzt von Champ-92 am Mi 16 März 2016 - 14:55 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet




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Re: Boxengeflüster

Beitrag von DeFireCase am Mi 16 März 2016 - 14:54

Danke Champ. Bekomme immer mehr zulesen.


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Re: Boxengeflüster

Beitrag von Champ-92 am Mi 16 März 2016 - 15:41

MetroRacingF1 schrieb:Danke Champ. Bekomme immer mehr zulesen.

Kein Ding Wink So ist mann vor dem Saisonstart nochmal optimal gerüstet. Mann kann auch Einschätzungen zu allem abgeben. Die ganzen Berichte aus dem Rennwochenende mache Ich dann ab Freitag in den "Rund um die Saison" Thread der Formel 1 Smile also vorbeischauen Cool




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Re: Boxengeflüster

Beitrag von Champ-92 am Mi 16 März 2016 - 15:48

Formel 1 2016: Renault präsentiert endgültige Farbgebung

In den traditionellen Farben wird Renault sein Comeback als Werksteam in der Formel-1-Weltmeisterschaft feiern - Surf-Video unterstreicht Spaß-Faktor


Schwarz-gelbe Schönheit: Renault bringt etwas Farbe ins Starterfeld zurück.

Renault hat die Katze aus dem Sack gelassen und das endgültige Farbdesign für die Formel-1-Saison 2016 präsentiert: Ab dem Großen Preis von Australien in Melbourne werden Kevin Magnussen und Jolyon Palmer im klassischen schwarz-gelben Design ihr Bestes geben, den Konzern nach dem Ehekrach mit Red Bull wieder in die sportliche Erfolgsspur zu bringen. Das Farbkleid des Renault R.S.16 erinnert an die Farben, mit denen sich der Hersteller im Jahre 2010 als Werksteam verabschiedet hat.

Renault hofft, mit der Rückkehr als Werksteam wieder eine Welle des Erfolgs zu erwischen. Folgerichtig präsentiert der französische Hersteller sein neues Design mit einem Surf-Video. Palmer und Magnussen bringen den frisch lackierten Boliden auf einem Surfbrett zum Strand - samt der australischen Surferin Elie Jean Coffey im Cockpit. Die Message ist klar: Zwar will Renault mittelfristig wieder gewinnen, aber man möchte vor allem Spaß an der Sache haben. Auch deshalb nahm man vom unscheinbaren Schwarz Abstand, das noch bei den Testfahrten verwendet wurde.

"Die Farbe sagt genau aus, wer wir sind und wofür wir stehen", sagt Renault-Motorsportchef Cyril Abiteboul im Rahmen der offiziellen Präsentation in Melbourne. Er kann sich angesichts der Farbgebung anderer Autos einen Seitenhieb auf die Konkurrenz nicht verkneifen: "Wir haben uns umgesehen und es scheint, dass andere versuchen, quasi vom Asphalt zu verschwinden. Deshalb haben wir uns für etwas anderes entschieden." Jolyon Palmer stößt in eine ähnliche Kerbe: "Ich denke, es sticht etwas mehr heraus als das Schwarz, das wir beim Testen verwendet haben."

Renault-Identität bleibt erhalten

Die Farbgebung mag simpel wirken: Gelber Hauptfarbton, schwarze Flügel und ein wenig Gold und weiteres Schwarz im Heckbereich des Fahrzeugs. In einem ähnlichen Kleid wurde vergangenes Jahr auch der Markenpokal-Prototyp R.S.01 vorgestellt. "Es geht hier um unsere Identität und wofür wir stehen", so Abiteboul. "Ich denke, dass das so ganz gut funktioniert. Wir haben uns für Gelb entschieden, weil dies die Renault-Farben seit 1946 sind."

Die erste Saison der dritten Ära als Werksteam wird für Renault keine leichte werden. Die noch von Lotus betriebene Entwicklung des Fahrzeugs lag aufgrund der finanziellen Probleme in Enstone lange auf Eis. Als Renault einsprang, musste der für Mercedes-Motoren ausgelegte Bolide erst auf die Antriebseinheit aus Viry-Chatillon angepasst werden. "Momentan ist es schwer zu sagen, wie gut das Auto sein wird", glaubt Jolyon Palmer. "Wir werden es erst dieses Wochenende sehen. Bei den Testfahrten gab es einfach zu viele unbekannte Variable."

"Es handelt sich um eine Evolution des letztjährigen Fahrzeugs", erläutert der 25-Jährige weiter. "Wir haben nahezu jeden Bereich verbessert. Wir wussten, woran wir arbeiten mussten. Es ist eine solide Plattform, auf der man aufbauen kann." Palmer verspricht, dass Renault weitere Verbesserungen des Fahrzeugs im Laufe der Saison bringen werde. Angesichts des Reglementwechsels zur Saison 2017 wird sich Renault jedoch frühzeitig die Frage stellen müssen, ob eine konsequente Entwicklung des aktuellen Autos erstrebenswert wäre - oder ob man 2016 ganz fallen lassen und sich voll und ganz auf 2017 konzentrieren solle.

Von Beginn an Gelb

Renault hält damit an seiner Tradition fest. Der gelbe Farbton dominiert bei den Franzosen auch in der Formel 1 seit dem Debüt im Jahre 1977. Schon die ersten Turbofahrzeuge waren gelb und schwarz gehalten, bevor in den 1980er-Jahren auch weiß ins Design Einzug hielt. Nach dem werksseitigen Wiedereinstieg im Jahre 2002 frischte der gelbe Farbton das bis dahin bekannte Benetton-Design auf. An die Erfolge von 2005 und 2006 wollen die Franzosen mittelfristig wieder anknüpfen.

Die jüngste Farbgebung orientiert sich am Design, mit dem anno 2010 Robert Kubica und Witali Petrow unterwegs gewesen waren. Kubica konnte damals immerhin drei Podiumsplätze feiern. 2016 würde sich Renault bereits mit einigen WM-Punkten begnügen. Für die bekannteste Episode des damaligen Renault R30 sorgte allerdings zweifellos Petrow, als er beim Saisonfinale für Fernando zum unüberwindbaren Hindernis wurde.

Quelle: http://www.motorsport-total.com/f1/news/2016/03/formel-1-2016-renault-praesentiert-endgueltige-farbgebung-16031606.html




Rennen: 90 | Siege: 25 | Podien: 59 | Poles: 37 | schnellste Runden: 26 |
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Re: Boxengeflüster

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