Die WRC - World Rally Championship

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Die WRC - World Rally Championship

Beitrag von Champ-92 am Mi 6 Aug 2014 - 0:20

Die schnellsten Driftkings der Welt ! - Alles rund um die World Rally Championship / WRC






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Auch eine Rennserie die MIR persönlich auch sehr am Herzen liegt und mir immer wieder Spass macht es mit Leib und Seele zu verfolgen nämlich die WRC / World Rally Championship Cracks Very Happy Um all die Action zu verfolgen könnt Ihr wie im Falle der MotoGP Sport 1 bzw. Sport 1 + HD einschalten oder aber Ihr checkt auch mal den offiziellen Youtube Kanal der WRC aus um zu sehen was die Jungs sowohl auf Schotter als auch Schnee und Eis oder auch Aspahlt so anstellen Wink  Cool In dieser Rennserie fuhren auch schon ehemalige Formel 1 Stars mit wie zum Beispiel ein Kimi Räikkönen oder aber noch immer derzeit aktiv dabei unser polnischer und talentierter,schneller Freund Robert Kubica Smile

Ihr wisst ja wie es läuft,habt Ihr was neues in Sachen Rallye Sport zu melden kommt es hier rein seien es News,Videos,Berichte oder Nostalgieposts hier findet sich alles was Ihr dann wissen müsst Smile




Rennen: 90 | Siege: 25 | Podien: 59 | Poles: 37 | schnellste Runden: 26 |
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Re: Die WRC - World Rally Championship

Beitrag von RacingKing90 am Mi 6 Aug 2014 - 9:25

Kubica: Nächster Crash, aber viel gelernt

Viel gelernt, wenig erreicht: So könnte man die Rallye Finnland aus Sicht von Robert Kubica zusammenfassen. Nach einem Unfall am Freitag ging der Pole an den beiden Schlusstagen unter Rally2-Regel an den Start und kam so nur auf Position 34 ins Ziel. Nach seinem wilden Abflug erlebte der frühere Formel-1-Fahrer allerdings zwei weitgehend problemlose Tage, an denen er auf den schnellen Schotterstrecken viele Erfahrungen sammeln konnten.

"Der Fehler am Freitag war nicht ideal, aber wir hatten drei gute Tage, mit denen ich zufrieden bin", sagt Kubica. "Es war nicht einfach, hier zum ersten Mal mit einem World-Rally-Car zu fahren, und an zwei Tagen waren wir die ersten auf der Strecke. Das war auch etwas Neues", so der Ford-Pilot, als Rally2-Fahrer am Samstag und Sonntag den "Straßenfeger" spielen musste.


In diese Position hatte sich Kubica, der den ersten Tag der Rallye auf Position neun beendet hatte, durch einen Fehler während der fünften Wertungsprüfung gebracht. "In einem schnellen Abschnitt, eineinhalb Kilometer nach Beginn der Prüfung stimmte der Aufschrieb nicht. Er lautete 'six-left-plus-long-over-crest', daher ging ich mit Vollgas und Höchstgeschwindigkeit in die Kurve. Leider fehlte jedoch eine Information, nämlich dass das Auto entlastet wird, daher hob es ab und ich kam von der Linie ab", beschreibt Kubica die Entstehung des Unfalls.

"Ich kam aufs Gras, und wäre eine Gerade gefolgt, wäre nichts passiert. Leider bog die Straße aber nach rechts ab. Wir wurden nach außen geschleudert und trafen etwas mit dem linken Vorderrad. Das Auto hat sich in der Luft einmal um die eigene Achse gedreht und kam auf der anderen Straßenseite zum Stillstand", schildert der Pole den wilden Abflug, den er und sein Beifahrer unbeschadet überstanden.



Hier zu sehen Robert Kubica mit seinem Ford, dort ist er noch nicht gecrasht.


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Re: Die WRC - World Rally Championship

Beitrag von RacingKing90 am Mi 6 Aug 2014 - 9:28

Latvala: "Es war alles oder nichts"

3,6 Sekunden Vorsprung haben am Ende gereicht, um Jari-Matti Latvala in Finnland zum umjubelten Heimerfolg zu tragen. Der Volkswagen-Pilot siegte knapp vor Markenkollege Sebastien Ogier und knabberte damit ein wenig von der WM-Führung des Franzosen ab. Zunächst lief auch alles nach Plan, doch nachdem Latvala auf WP 20 ein Loch traf, wurde es noch einmal spannend. Mit 3,4 Sekunden Vorsprung ging der Finne in den letzten Tag, doch der Volkswagen-Fahrer hielt dem Druck stand.



Jari-Matti Latvala und Miikka Anttila jubeln nach dem spannenden Finnland-Sieg


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Re: Die WRC - World Rally Championship

Beitrag von Champ-92 am Do 7 Aug 2014 - 1:15

Best of WRC (1) : Der Iceman in der Rallye Welt  Cool 



Die allererste Ausgabe des "Best of WRC" beginnt bei mir gleich einmal mit einem Formel 1 Piloten der sich in den Jahren 2010 und auch 2011 mal in der Rallye WRC versucht und ausgetobt hatte nämlich der finnische "Iceman" Kimi Räikkönen.
In diesen zwei Jahren nahm sich der kühle Finne nämlich mal ein kurze Auszeit von der Formel 1 Welt ehe er dort im Jahre 2012 für das Lotus F1 Team wieder sein Comeback geben sollte. Zusammen mit seinem Landsmann und Beifahrer Kaj Lindström ging Kimi Räikkönen im Jahr 2010 für das Citröen Junior Team an der Seite von Sebastien Ogier (Heute Volkswagen Fahrer und amtierender Rallye Weltmeister) an den Start.




Die WRC Saison 2010: Das Lehrjahr

Auch Icemans müssen Lehrgeld zahlen und schliesslich gibt es in der Welt des Motorsports vieles neues tagtäglich zu lernen.
Der F1 Weltmeister des Jahres 2007 überzeugte allerdings schon in der Anfangssaison auch mal mit Topresultaten.Jedoch war die restliche 2010er Saison geprägt von sehr viel Pech und auch vielen harten Unfällen die der coole Finne aber immer glimpflich überstand und so wie mann ihn nunmal kennt dabei auch wie immer kaum eine Miene verzog.Trotz allem hat der schnelle Finne aber Spass am Rallye fahren und der Spass stand auch bei Ihm schon immer im Vordergrund.Um hier aber genau zu sein gab Räikkönen bereits 2009 bei der Rallye Finnland als Gaststarter mit einem Fiat Grande Punto S2000 sein Debüt in der Rallye-Weltmeisterschaft. Ab 2010 startete er aber dann mit seinem Kopiloten Kaj Lindström nun regelmäßig in der Rallye-Weltmeisterschaft.In seiner ersten kompletten Saison pilotierte er einen Citroën C4 WRC des Citroën-Juniorteams. Bei der Rallye Deutschland gewann er sogar erstmals eine Wertungsprüfung.Insgesamt absolvierte er 2010 elf Rallyes und fuhr dabei fünf Mal in die Punkteränge, kam jedoch nie in die Nähe des Podiums. Sein bestes Ergebnis war ein fünfter Platz bei der Rallye Türkei. Am Ende der Saison belegte er mit 25 Punkten den zehnten Platz in der Fahrerwertung. Die gewonnene Erfahrung sollte Ihm im darauf folgenden Jahr aber schon wesentlich weiterhelfen.











Kimi Räikkönens Ergebnisse aus der WRC Saison 2010:

SWE:  P29
MEX: DNF
JOR:   P8
TUR:   P5
NZL:     -
POR:  P10
BUL:   P11
FIN:    P25
GER:   P7
JPN:  DNF
FRA:  DNF
ESP:  DNS
GBR:   P8


Gesamt: 25 PKT / WM 10.


________________________________________________________________



Die WRC Saison 2011: ICEONE wird geboren

Tatsächlich sollte Kimi Räikkönen Fortschritte in der Rallye WRC Welt machen undzwar indem er gleich mal damit anfing ein eigenes Privatteam zu gründen und unter dem Namen "ICEONE Racing" an den Start in die 2011er Saison ging. Auch bei zehn ausgewählten WM-Läufen der Saison 2011 waren also Starts in der Rallye-Weltmeisterschaft geplant. Dabei pilotierte er als Kundenfahrzeug einen Citroën DS3 WRC, der von seinem neugeschaffenen Team ICE 1 Racing vorbereitet wurde.Räikkönen erzielte 2011 bei den sechs zuerst bestrittenen WRC-Rallyes Punkte und lag nach dem neunten Lauf auf dem zehnten Platz in der Fahrerwertung. Die Punkte von ICE 1 Racing in der Teamwertung wurden allerdings mit Beschluss vom 9. September von der FIA aberkannt und es wurde aus der WM-Team-Wertung genommen. Der Grund dafür und für eine zusätzliche Geldstrafe von 16.200 Euro war, dass er nicht, wie geplant, an der Rallye Australien teilgenommen hatte. Das Reglement schreibt für ein Team, welches für Marken-WM-Punkte eingeschrieben ist, mindestens zwei Läufe außerhalb Europas vor. Räikkönen hatte für die Rallye Jordanien und in Australien genannt, hatte aber auf die Teilnahme in Australien verzichtet. Räikkönen war für die restlichen drei Läufe der Rallye-Weltmeisterschaft nach wie vor startberechtigt.Bei der Rallye Frankreich schied er recht unglücklich aus, als er vor der dritten Wertungsprüfung auf der Verbindungsetappe seine Reifen aufwärmen wollte und dabei Henning Solberg ins Auto fuhr. Er landete mit einer gebrochenen Radaufhängung im Graben.Bei der Rallye Katalonien erreichte er das Ziel auch nicht. Grund war ein Problem mit der Benzinzufuhr seines World Rally Car. In Großbritannien, am dritten Tag an sechster Stelle liegend, erreichte er, nach einem Überschlag, das Ziel nicht. Die Saison 2011 beendete er trotz all dem auf dem zehnten WM-Rang.








Kimi Räikkönens Ergebnisse aus der WRC Saison 2011:

SWE:  P8
MEX:   -
POR:  P7
JOR:  P6
ITA:     -
ARG:   -
GRE:  P7
FIN:    P9
GER:  P6
AUS: DNA
FRA: DNF
ESP:  DNF
GBR: DNF

Gesamt: 34 PKT / WM 10.

________________________________________________________________

Hier mal auch ein paar Videos zu Kimi Raikkönens kurzer Rallye WRC Karriere aus den Jahren 2010 und 2011 sind teilweise auch lustige Sachen dabei [/color] Laughing 

Crazy Kimi Räikkönen Slalom in Germany


Kimi Räikkönen freaking out at Rally France 2010


Kimi Räikkönen Crash in Mexico Rally 2010


Rally Japan 2010 - Kimi Raikkonen crashes at Shakedown - MTV3



Kimi Räikkönen Onboard -
SS2 WRC Rallye Deutschland 2011


Kimi Raikkönen door problem - WRC Germany - 2011


Kimi Räikkönen funny - Come here, hold this!


MEIN persönlicher Favorit hier zum Schluss  Laughing lol!




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Re: Die WRC - World Rally Championship

Beitrag von Champ-92 am Sa 9 Aug 2014 - 13:20

Kubica: "2015 sollte einfacher werden - wenn ich fahre"

Robert Kubica möchte seine Zukunft in der Rallye-WM noch offen lassen, ist aber davon überzeugt, dass 2015 einfacher wird, sollte er weitermachen.


Noch offen: Fährt Robert Kubica auch 2015 in der Rallye-Weltmeisterschaft?

Schnell ist Robert Kubica ja, doch die vielen Unfälle trüben die Saison des ehemaligen Formel-1-Piloten. Nach seinem Unfall am vergangenen Wochenende in Finnland handelte sich der Pole die sechste Nullnummer im achten Saisonlauf der Rallye-Weltmeisterschaft ein. Am Samstag und Sonntag durfte (oder musste) Kubica die Straßen für die Toppiloten freikehren, doch er sieht es sportlich und als neue Erfahrung.

"Für mich ist es eine neue Situation, die Straße auf Schotter zu eröffnen. Es ist nichts, worauf man stolz sein kann, weil es bedeutet, dass man in der Rallye 2 fährt, aber für meine Erfahrung war das sehr nützlich", erklärt er gegenüber 'Maxrally'. Die Erfahrung könnte in den kommenden Jahren noch nützlich sein, doch noch ist nicht klar, ob der Pole 2015 überhaupt zurück in die Rallye-Weltmeisterschaft kommt.

"Ich weiß es noch nicht. Bis dahin vergeht noch viel Zeit", sagt Kubica auf seine Zukunft angesprochen. "Das Jahr war bislang ein schwieriges, und es ist nicht einfach, daher werden wir sehen." Sollte er sich dafür entscheiden, weiter in der WRC an den Start zu gehen, dann verspricht er eine viel bessere Saison als 2014: "Ich bin in der Lage, meine Erfahrung und die vielen Fehler, die ich gemacht habe, dazu zu nutzen, mich zu verbessern und Konstanz zu bekommen. Ich denke, der Speed ist für meine Erfahrung zumindest vorhanden."

Doch natürlich ist dem Ex-Formel-1-Piloten auch bewusst, dass er immer noch Zeit zum Eingewöhnen braucht, denn als ehemaliger Rundstrecken-Rennfahrer ist die Umstellung nicht so leicht. Doch mit der Zeit sollte es einfacher werden, glaubt er: "Wenn ich im nächsten Jahr weiter Rallye fahre, dann wird es definitiv ein einfacheres Jahr." Aktuell liegt Robert Kubica mit seinem Ford Fiesta RS WRC auf Rang 13 der Gesamtwertung.


Quelle:
http://www.motorsport-total.com/rallye/news/2014/08/kubica-2015-sollte-einfacher-werden-wenn-ich-fahre-14080901.html




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Re: Die WRC - World Rally Championship

Beitrag von Champ-92 am Di 12 Aug 2014 - 13:03

Rallye-Legende Grönholm testet Volkswagen Polo R WRC

Neuzugang im Team der Wolfsburger: Der zweimalige Rallye-Weltmeister Marcus Grönholm unterstützt Volkswagen bei der Entwicklung des Polo R WRC.



Der frühere Rallye-Weltmeister Marcus Grönholm testet jetzt für Volkswagen.

Volkswagen hat den ehemaligen Rallye-Weltmeister Marcus Grönholm verpflichtet: Der 46 Jahre alte Finne, der in den Jahren 2000 und 2002 die Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) gewonnen hat, unterstützt das Werksteam ab sofort bei Testfahrten mit dem Polo R WRC. Mit seiner enormen Erfahrung aus 150 WM-Rallyes, von denen er 30 siegreich beendet hat, wird Grönholm wichtige Erkenntnisse für die Erprobung und Weiterentwicklung des WRC-Autos liefern können.

"Wir freuen uns sehr, Marcus Grönholm als Testfahrer für unser WRC-Projekt gewonnen zu haben", sagt Jost Capito, Motorsport-Direktor bei Volkswagen. "Marcus ist einer der erfolgreichsten und talentiertesten Rallye-Piloten überhaupt und wird uns bei der Weiterentwicklung des Polo R WRC unterstützen. Dank seines großen technischen Verständnisses und seiner analytischen Fähigkeiten wird er unseren Ingenieuren wertvollen Input geben können."

"Für das Weltmeister-Team von Volkswagen ins Lenkrad greifen zu dürfen, ist natürlich eine tolle Gelegenheit für mich", so Grönholm. "Ich freue mich sehr auf die Testarbeit und die Möglichkeit, an der Weiterentwicklung des aktuell besten Rallye-Autos, dem Polo R WRC, mitarbeiten zu können."

Zum ersten Mal saß "Bosse" Grönholm bei Schotter-Testfahrten Anfang August im südfranzösischen Fontjoncouse am Steuer des Polo R WRC. Grönholm unterstützt das WRC-Team von Volkswagen bei ausgewählten Testfahrten.


Im Volkswagen Polo R WRC hat Jari-Matti Latvala zuletzt in Finnland gewonnen.


Grönholms Laufbahn als Werksfahrer in der Rallye-WM begann 1999 mit Peugeot. Schon im zweiten Jahr als Profi gelangen ihm 2000 vier Siege und der erste Gewinn des Weltmeister-Titels. Zwei Jahre später wiederholte er den Titelgewinn mit Peugeot. Später wechselte der Vater von drei Kindern zu Ford, wo er nach der Saison 2007 seine Laufbahn in der WRC mit 30 Siegen, insgesamt 60 Podiumsplätzen und 540 gewonnenen Wertungsprüfungen offiziell beendete.

Neben der Weiterentwicklung des Polo R WRC stehen für Volkswagen derzeit die Vorbereitungen auf die Rallye Deutschlandrund um Trier im Vordergrund. Dank des Doppelsieges in Finnland hat das Team seinen Vorsprung in der Herstellerwertung auf 175 Zähler auf Verfolger Citroen ausgebaut. Damit hat Volkswagen vor heimischem Publikum den ersten Matchball: Verteidigt Volkswagen einen Vorsprung von 172 Punkten, geht der Hersteller-Titel zum zweiten Mal in Folge nach Wolfsburg.


Quelle: http://www.motorsport-total.com/rallye/news/2014/08/rallye-legende-groenholm-testet-volkswagen-polo-r-wrc-14081104.html




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Re: Die WRC - World Rally Championship

Beitrag von Champ-92 am Fr 22 Aug 2014 - 15:03

Rallye Deutschland: Ogier gewinnt erste Wertungsprüfung

Sebastien Ogier vor Jari-Matti Latvala: Volkswagen startet mit einer Bestzeit ins Heimspiel bei der Rallye Deutschland - Neuville nach Reparatur am Start



Sebastien Ogier markierte die erste Bestzeit bei der Rallye Deutschland.

Weltmeister Sebastien Ogier (Volkswagen) hat nach der ersten Wertungsprüfung der Deutschland-Rallye die Führung übernommen. Der 30-jährige Franzose absolvierte den 14,14 km langen Abschnitt Sauertal 1 bei Trier in seinem Polo R WRC in 7:18,9 Minuten und lag damit 0,4 Sekunden vor seinem finnischen Markenkollegen Jari-Matti Latvala. Auf dem dritten Rang folgte Mads Östberg im Citroen DS3.

"Ich habe mir ein paar Fehler erlaubt, das ist daher nicht der bestmögliche Start für mich. Ich habe mit mehr Grip gerechnet", sagt Ogier. Auch Latvala hatte bei der ersten Asphalt-Rallye der Saisonseine Probleme: "Ich habe eine Kurve falsch genommen und fuhr nur noch auf zwei Rädern."

Mit dem dennoch positiven Auftakt weckte das Duo bei Volkswagen berechtigte Hoffnungen auf den ersten Sieg beim Heimspiel. Den Wolfsburgern winkt am Sonntag zudem der Gewinn der Fahrer- und Konstrukteursweltmeisterschaft.

Am Freitag am Start stand auch der belgische Vizeweltmeister Thierry Neuville. Der 26-jährige Belgier hatte sich beim Shakedown am Donnerstag überschlagen und war einen Weinberg hinuntergerollt. Neuville und sein Co-Pilot Nicolas Gilsoul überstanden den Crash jedoch unbeschadet und beendeten das erste Teilstück im über Nacht generalüberholten Hyundai i20 in 7:30,7 Minuten auf dem zwölften Platz.

Insgesamt stehen im neunten von 13 WM-Läufen 18 Wertungsprüfungen auf dem Programm, am Freitag waren insgesamt sechs gewertete Abschnitte zu absolvieren.


Quelle: http://www.motorsport-total.com/rallye/news/2014/08/rallye-deutschland-ogier-gewinnt-erste-wertungspruefung-14082203.html




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Re: Die WRC - World Rally Championship

Beitrag von Champ-92 am Sa 23 Aug 2014 - 13:36

Führung und Drama für Volkswagen beim WM-Heimspiel

Jari-Matti Latvala führt nach erstem Drittel die Rallye Deutschland an - Sebastien Ogier startet am Samstag nach Ausrutscher unter Rally2-Reglement.



Jari-Matti Latvala geht mit komfortablem Vorsprung in Tag zwei.

Gemischte Gefühle für Volkswagen: Jari-Matti Latvala/Miikka Anttila liegen nach dem ersten Tag der Rallye-Deutschland mit einem deutlichen Vorsprung in Führung. Die WM-Zweiten rangieren nach 103,12 von 326,02 Kilometern und sechs von 18 Wertungsprüfungen mit 37,0 Sekunden Vorsprung vor Kris Meeke/Paul Nagle (Citroen).

Das Duell des Tages lieferten sich die Finnland-Sieger allerdings mit ihren Teamkollegen Sebastien Ogier/Julien Ingrassia, die auf der abschließenden Sonderprüfung des Tages in Führung liegend von der Strecke rutschten und nicht ins Ziel kamen. Sie werden am Samstag mit einer 10-Minuten-Strafe unter Rally2-Reglement zurückkehren. Andreas Mikkelsen/Ola Floene liegen nach dem dramatischen Beginn der Rallye Deutschland im dritten Volkswagen Polo R WRC auf der vierten Position des Gesamtklassements.

Die Rallye Deutschland führte die Teilnehmer am Eröffnungstag in die Nähe der deutsch-belgischen Grenze und dabei zu einer Mischung aus klassischen und neuen Wertungsprüfungen. "Sauertal" erlebte seine Premiere im Vorjahr, "Waxweiler" stand erstmals auf der Agenda. "Moselland" dagegen steht für das Typische der Rallye Deutschland - Zeitenhatz in den Weinbergen und jede Menge Handbrems-Wenden in den etwa 60 Spitzkehren und Abzweigen.

Die Volkswagen-Fahrer nutzen den Vorteil, den sie sich in der WM-Saison bisher als Erste, Zweite und Dritte erarbeitet hatten. Sie eröffneten die Strecke, die mit jedem World Rally Car minimal mehr verschmutzte und damit etwas langsamer wurde. Alle sechs Bestzeiten gingen an den Polo R WRC - je drei an Ogier/Ingrassia und Latvala/Anttila.


Stimmen nach dem ersten Tag

Sebastien Ogier: "Auf der letzten Prüfung habe ich nach Kilometer acht in einer langgezogenen Rechtskurve leider etwas zu spät gebremst. Deshalb sind wir mit unserem Polo R WRC von der Strecke in die Weinberge gerutscht und am Ende über eine Maueraus zwei Metern Höhe wieder auf der Straße gelandet - leider nicht auf der richtigen. Es gab für Julien und mich keinen Weg zurück auf die Strecke."

"Zum Glück war das Auto noch so intakt, dass wir aus eigener Kraft in den Servicepark fahren konnten. Natürlich sind wir sehr enttäuscht, denn wir lagen in Führung und wollten für Volkswagen bei der Heim-Rallye den Sieg holen. Mit zehn Minuten Zeitstrafe wird es für uns nun sehr schwer, noch in die Punkteränge zu fahren. Aber wir werden kämpfen. Unser Ziel sind jetzt die drei Punkte am Sonntag bei der Powerstage."



Sebastien Ogier wurden die engen Straßen der Weinberge zum Verhängnis.

Jari-Matti Latvala: "Es ist natürlich sehr schade für Sebastien und Julien, dass sie in der letzten Prüfung des Tages ihre Chance auf den Sieg eingebüßt haben - bis dahin haben wir uns mit ihnen ein tolles, enges Duell um die Führung geliefert. Als ich die Nachricht vom Team per SMS bekam, habe ich ein wenig Tempo herausgenommen."

"Mit unserem Vorsprung von mehr als einer halben Minute haben wir nun alle Trümpfe in der Hand, um die Rallye Deutschland zum ersten Mal für Volkswagen zu gewinnen. Um dieses Ziel zu erreichen, ist volle Konzentration gefragt. Die kommenden Prüfungen und die unsichere Wetterlage sind keine leichte Aufgabe."

Andreas Mikkelsen: "Ich bin den Beginn der Rallye Deutschland sehr vorsichtig angegangen, um mich Schritt für Schritt an die Bedingungen auf Asphalt zu gewöhnen. Trotzdem habe ich zu Beginn der dritten WP auf der Außenseite einer Kurve mit dem Hinterreifen etwas touchiert und uns dabei die Felge beschädigt. Das hat etwas Zeit gekostet."

"Für den Nachmittag haben wir die Abstimmung unseres Polo verändert, um das minimale Untersteuern zu kurieren. Das hat sich ausgezahlt. Mit Tag eins hier in Deutschland bin ich überaus zufrieden. An meinem Ziel, am Ende womöglich ein Top-5-Resultat zu erreichen, hat sich nichts geändert. Und in dieser Hinsicht sind wir voll im Plan und haben sogar weiterhin die Chance auf einen Podestplatz. Ich bin gespannt, was an den kommenden zwei Tagen für uns noch geht."

Jost Capito, Volkswagen-Motorsport-Direktor: "Sebastien Ogier und Jari-Matti Latvala waren heute eine Klasse für sich. Leider wurde dieses elektrisierende Duell um die Führung bei der Rallye Deutschland früh beendet, denn ein kleiner Fehler hatte für Sebastien eine große Wirkung. Sein Ausritt auf der letzten Prüfung des Tages bedeutet, dass sie mit dem Kampf um das Podium nichts mehr zu tun haben werden. Sie kehren am Samstag unter Rally2-Reglement wieder zurück und werden wie der Rest des Teams alles dafür geben, unsere Ziele hier in Deutschland zu erreichen."

"Und das ist vor allem, den Herstellertitel zu holen. Auch wenn wir heute einen Rückschlag zu verkraften hatten, ist es immer noch möglich, die WM hier klar zu machen. Jetzt kommt es auf jeden Einzelnen an, diesen Traum wahr zu machen. Auch auf Andreas Mikkelsen. Er zeigt eine sehr gute Leistung, obwohl er nur wenig Erfahrung unter diesen Bedingungen mit dem Polo R WRC gesammelt hat. Platz vier ist ein großartiges Resultat."


Quelle: http://www.motorsport-total.com/rallye/news/2014/08/fuehrung-und-drama-fuer-volkswagen-beim-wm-heimspiel-14082205.html




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Re: Die WRC - World Rally Championship

Beitrag von Champ-92 am Sa 23 Aug 2014 - 13:43

Ogier und Ingrassia nach Unfall im Krankenhaus

Nach einem Unfall bei der achten WP der Rallye Deutschland werden Sebastien Ogier und Beifahrer Julien Ingrassia im Krankenhaus untersucht.



Sebastien Ogier schlug am Samstagmorgen in die Leitplanke ein.

Schrecksekunde am Samstagmorgen für Volkswagen. Sebastien Ogier und Beifahrer Julien Ingrassia wurden nach einem Unfallwährend der achten Wertungsprüfung (WP) der RallyeDeutschland sicherheitshalber in ein Krankenhaus gebracht, wo beide untersucht werden sollen. Zuvor hatte das Team allerdings schon gemeldet, die beiden Franzosen seien okay.

Ogier war rund einen Kilometer nach dem Start der achten WP "Peterberg" in einem Waldstück verunglückt. Dabei war der Polo R WRC des amtierenden Weltmeisters in eine Leitplanke eingeschlagen, die dabei stark beschädigt wurde. Aufgrund dessen musste die Wertungsprüfung abgebrochen werden.

Es war bereits Ogiers zweiter Abflug bei der Rallye Deutschland. Schon am Freitag war er bei der WP "Moselland 2" in den Weinbergen von der Strecke abgekommen und konnte die WP daraufhin nicht beenden, weshalb er eine Zeitstrafe von zehn Minuten erhalten hatte.

Nach dem Unfall am Samstag muss Ogier nun darauf hoffen, dass er am Sonntag an den Start gehen und in der Powerstage Punkte gewinnen kann. Sollte sein Teamkollege Jari-Matti Latvala, der derzeit die Rallye anführt, in Deutschland gewinnen, würde er in der Gesamtwertung der Rallye-Weltmeisterschaft den Rückstand von 44 Punkten auf Ogier deutlich verkürzen.

Quelle: http://www.motorsport-total.com/rallye/news/2014/08/ogier-und-ingrassia-nach-unfall-im-krankenhaus-14082302.html




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Re: Die WRC - World Rally Championship

Beitrag von Champ-92 am So 24 Aug 2014 - 4:53

Spannender Kampf ums Podium

Bei der Rallye Deutschland behält Jari-Matti Latvala die Oberhand. Hinter dem schnellen Finnen wird es am Sonntag noch richtig spannend.



Latvala vor einer spektakulären Kulisse.

Nach dem dicken Patzer von Sebastian Ogier ist Volkswagen-Pilot Jari-Matti Latvala weiterhin auf dem besten Weg zum Sieg bei der Rallye Deutschland. Nach 13 von insgesamt 18 Wertungsprüfungen liegt der Finne einen Tag vor dem Ende der Rallye knapp eine Minute vor Kris Meeke und Thierry Neuville. Der Kampf um die Podestplätze ist in den Weinbergen rund um Trier besonders spannend: Die Fahrer auf den Positionen zwei bis acht trennten am am Samstagabend nur gute 60 Sekunden.

"Die Bedingungen waren ganz schön schwierig, denn es war ein ständiger Wechsel zwischen trockenen, feuchten und richtig nassen Abschnitten", fasste Latvala den Tag zusammen. Dabei erinnerte er sich an Tipps, die er von Rekord-Champion Sebastian Loeb aufschnappte. "Eine seiner Stärken bei der Rallye Deutschland war der clevere Umgang mit den Reifen: Wenn Du darauf achtest, dass sie nicht zu heiß werden, sind sie Dein Freund. Wenn Du sie überhitzt, werden sie Dir Probleme bereiten. Ich habe versucht, diesen Vorsatz vor allem auf der Panzerplatte zu befolgen, was sehr gut funktioniert hat."

Mit einem möglichen Doppelsieg wird es für Volkswagen beim Heimspiel allerdings nichts mehr. Ogier wollte nach einem ersten Ausrutscher am Freitag eigentlich eine Aufholjagd starten, die allerdings schon auf der achten Prüfung zu Beginn des Tages unsanft gestoppt wurde. Ogier durchschlug mit seinem Polo bei hoher Geschwindigkeit die Leitplanke und rutschte einige Meter den Abhang hinunter. Aus Sicherheitsgründen musste die Prüfung sogar abgebrochen und am Nachmittag in einer verkürzten Version nachgeholt werden.

Ogier: Abflug im sechsten Gang

"Wir waren im sechsten Gang auf einer langen Geraden unterwegs. Dann kam ein leichter Rechtsknick über eine Kuppe. Der Sprung war etwas weiter als gedacht, bei der Landung ist das Heck ausgebrochen und ich habe die Kontrolle über das Auto verloren", so Ogier über den Ausfall. "Am Wichtigsten war in dem Moment, dass Julien und ich realisiert haben: Wir sind beide wohlauf. Im Krankenhaus wurden die routinemäßigen Untersuchungen gemacht, aber wir sind ohne Blessuren davon gekommen." In der Weltmeisterschaft kommt Ogier ebenfalls mit einem blauen Auge davon: Sein Vorsprung ist so groß, dass er die Führung an diesem Wochenende nicht an Latvala verlieren kann.


Robert Kubica fuhr eine Bestzeit.

Für den Finnen geht es auf den auf den verbleibenden 18 Prüfungen nur noch darum, das Auto sicher ins Ziel zu bringen. Optimistisch ist er auf jeden Fall: "Morgen haben wir die große Chance, mit unserem Polo einen ganz wichtigen Sieg einzufahren. Ich habe ein gutes Gefühl." Die großen Duelle werden am Sonntag auf den Plätzen hinter dem Finnen ausgetragen. Unter anderem rechnen sich Dani Sordo und Andreas Mikkelsen noch Chancen auf einen Podestplatz aus, letzterer könnte bei einem idealen Ausgang sogar für einen doppelten Erfolg für Volkswagen sorgen.

Mit über sechs Minuten Rückstand ist das Podium für den ehemaligen Formel-1-Piloten Robert Kubica nicht mehr in Reichweite. An Motivation fehlte es dem Polen trotzdem nicht - auf der zwölften Prüfung der Rallye Deutschland fuhr er sogar die Bestzeit. Sein trockener Kommentar: "Es ist nass. Ein bisschen matschig. Wir haben es ruhig angehen lassen." Ob Kubica diese Leistungen auf einer der letzten fünf Wertungsprüfungen wiederholen kann ?


Quelle: http://www.motorsport-magazin.com/wrc/news-198752-latvala-baut-fuehrung-in-deutschland-aus/




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Re: Die WRC - World Rally Championship

Beitrag von Champ-92 am Mo 25 Aug 2014 - 13:32

Drama für Latvala und Meeke - Doppelführung für Hyundai

Erst fliegt Jari-Matti Latvala ab, dann wirft auch Kris Meeke die Führung weg und plötzlich steht Hyundai bei der Rallye Deutschland vor dem ersten WRC-Sieg.



Volkswagen muss ein weiteres Jahr auf den Heimsieg warten.


Bei der Rallye Deutschland, dem neunten Saisonlauf der Rallye-Weltmeisterschaft 2014, haben sich am Morgen des Schlusstages die Ereignisse überschlagen. Bei der 15. Wertungsprüfung (WP) "Drohntal" kam Jari-Matti Latvala (Volkswagen) von der Strecke ab und rutschte in einen Weinberg. Daraufhin erbte Kris Meeke (Citroen) die Führung, durfte sich aber nicht lange daran erfreuen. Schon eine WP später schied auch der Nordire aus. In Führung liegt nun Thierry Neuville (Hyundai).

Für Volkswagen wiederholt sich bei der Rallye Deutschland dieGeschichte des Vorjahres. 2013 war das Heimspiel des deutschenHerstellers die einzige Rallye, bei der kein Fahrer auf dem Podium stand. Und auch in diesem Jahr wird den Wolfsburgern der ersehnte Heimsieg wohl nicht gelingen. Nachdem Weltmeister Sebastien Ogier gestern nach einem schweren Unfall ausgeschieden war, war die Rallye am Sonntagmorgen auch für Teamkollege Latvala zu Ende.

Bei der ersten WP des Tages rutschte der Finne in einen Weinberg und musste die Rallye aufgeben. Latvala und Beifahrer Mikka Anttila blieben bei dem Unfall unverletzt. Der Volkswagen-Pilot lag zu diesem Zeitpunkt mit einem Vorsprung von fast einer Sekunden an der Spitze. Durch seinen Ausfall verpasst Volkswagen nicht nur den Heimsieg, sondern auch die Gelegenheit, vorzeitig den Herstellertitel zu gewinnen. Andreas Mikkelsen im einzig verbliebenen Polo R WRC hat als Dritter fast eine Minute Rückstand auf die Spitze und kann aus eigener Kraft nicht mehr gewinnen.

Auch Meeke brachte die Führung kein Glück. Bei WP 16 "Grafschaft" prallte der Nordire Zuschauerberichten zu Folge gegen eine Mauerund musste seinen DS3 WRC daraufhin abstellen. Für Citroen endet damit eine einmalige Siegesserie in Deutschland. Die letzten zwölf Ausgaben des deutschen WRC-Laufs hatte der französische Hersteller gewonnen.

Nun hat das im fränkischen Alzenau beheimatete Hyundai-Team die Möglichkeit, seinen ersten Sieg in der WRC zu erzielen. Neuville geht mit einem Vorsprung von 35,7 Sekunden auf seinen Teamkollegen Dani Sordo in die letzten beiden WP. Beide hatten schon im Vorjahr um den Sieg bei der Rallye Deutschland gekämpft. Damals hatte sich Citroen-Fahrer Sordo gegen Ford-Pilot Neuville durchgesetzt. Um Platz drei kämpft Mikkelsen gegen die M-Sport-Ford-Piloten Elfyn Evans und Mikko Hirvonen.


Quelle: http://www.motorsport-total.com/rallye/news/2014/08/drama-fuer-latvala-und-meeke-doppelfuehrung-fuer-hyundai-14082402.html




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Re: Die WRC - World Rally Championship

Beitrag von Champ-92 am Mo 25 Aug 2014 - 13:45

Rallye Deutschland: Neuville feiert - Volkswagen leidet

Thierry Neuville und Hyundai feiern bei der Rallye Deutschland den ersten Sieg in der Rallye-Weltmeisterschaft - Volkswagen verpasst erneut den Triumph in der Heimat.



Thierry Neuville triumphiert bei der Rallye Deutschland.


Jubelstimmung bei Thierry Neuville (Hyundai): Der Belgier gewinnt die Rallye Deutschland und feiert damit seinen ersten Sieg in der Rallye-Weltmeisterschaft. Dani Sordo auf Position zwei komplettiert den Doppelerfolg für Hyundai, für die der Triumph in Deutschland ebenfalls der erste WRC-Sieg ist. "Ein tolles Gefühl. Ich kann mich nur bei meinem Team bedanken, sie haben nach dem Überschlag im Shakedown einen tollen Job gemacht. Ich hätte nie gedacht, dass wir hier so stark sein werden, aber wir konnten die anderen unter Druck setzen", freut sich Neuville.

Vorausgegangen war ein dramatischer Schlusstag. Jari-Matti Latvala (Volkswagen) war mit einem Vorsprung von fast einer Minute in den Schlusstag gegangen, kam aber schon bei der ersten Wertungsprüfung (WP) des Tages von der Strecke ab und rutschte einen Weinberg hinab. Den ersten Sieg auf Asphalt vor Augen musste ein sichtlich enttäuschter Latvala die Rallye beenden.

Für Volkswagen wiederholt sich bei der Rallye Deutschland die Geschichte des Vorjahres. 2013 war das Heimspiel des deutschen Herstellers die einzige Rallye, bei der kein Fahrer auf dem Podium stand. Bereits am Samstag war Weltmeister Sebastien Ogier nach einem schweren Unfall bei der achten WP ausgeschieden. Zuvor war der Franzose schon am Freitag in den Weinbergen der Mosel abgeflogen. Damit endet auch eine Serie von zwölf Siegen in Folge, denn seit der Rallye Deutschland 2013 hatte Volkswagen alle Rallyes gewonnen.


"Heimsieg" für Neuville

Nach dem Ausfall von Latvala hatte Citroen-Pilot Kris Meeke die Führung geerbt, doch auch ihm brachte sie kein Glück. Bei WP 16 "Grafschaft" prallte der Nordire gegen eine Mauer und musste seinen DS3 WRC daraufhin mit beschädigter Hinterradaufhängung abstellen. Für Citroen endet damit eine einmalige Siegesserie in Deutschland. Die letzten zwölf Ausgaben des deutschen WRC-Laufs hatte der französische Hersteller gewonnen.

Damit war der der Weg frei für Hyundai. Neuville und Sordo gingen kein übertriebenes Risiko ein und fuhren den Sieg nach Hause. Damit belohnte Neuville auch die Anstrengungen seiner Mechaniker, die seinen i20 WRC nach einem sechsfachen Überschlag beim Shakedown in einer Nachtschicht wieder aufbauen mussten. "Eine bessere Rallye hätten wir uns nicht aussuchen können, vor hunderttausenden Fans. Es war toll, die vielen belgischen Flaggen am Streckenrand zu sehen, das hat mich noch mehr motiviert", sagt Neuville. Die Rallye Deutschland fand weniger als eine Autostunde von seinem Heimatort Sankt Vith entfernt statt.

Vorjahressieger Sordo untermauerte mit dem zweiten Platz seinen Ruf als exzellenter Asphalt-Fahrer. "Ich bin wirklich glücklich, Zweiter zu werden. Das freut mich für das Team, zwei Autos vorne zu haben. Sie arbeiten wirklich hart. Normalerweise will ich Erster werden, aber hier durfte ich nichts riskieren", sagt Sordo nach der Powerstage. Getrübt wurde die Freude bei Hyundai nur durch den Ausfall von Bryan Bouffier bei der letzten WP-



Evans gewinnt die Powerstage.

Elfyn Evans fuhr seine bisher stärkste Rallye


Nach den Patzern seiner beiden Teamkollegen musste Andreas Mikkelsen für Volkswagen die Kastanien aus dem Feuer holen. Das gelang dem Norweger, der bei seinem ersten Start mit einem WRC-Auto in Deutschland auf den dritten Rang und damit aufs Podium fuhr. "Ich verpasste diese Rallye vergangenes Jahr, daher fuhren wir unser eigenes Event. Schritt für Schritt, keine großen Fehler", kommentiert Mikkelsen seine Leistung.

Eine starke Vorstellung zeigte WRC-Rookie Elfyn Evans. Der Waliser erzielte mit Rang vier nicht nur sein bestes Ergebnis in der Rallye-WM, sondern schlug darüber hinaus seinen erfahrenen Teamkollegen Mikko Hirvonen. Zudem gewann Evans die Powerstage und sicherte sich damit drei Zusatzpunkte. "Es war ein absolut fantastisches Wochenende", jubelt der 25-Jährige. "Es war seit langer Zeit eines meiner besten Wochenenden im Rallyesport wenn nicht sogar das beste überhaupt. Wir können nur glücklich sein, ein großartiges Resultat."

Hirvonen versuchte am Schlusstag alles, um seinen Teamkollegen noch unter Druck zu setzen, musste sich aber mit Rang fünf zufrieden geben. "Ich habe versucht Druck zu machen, aber er fährt zu gut", lobt Hirvonen Evans. "Ich war am Limit, es hat Spaß gemacht." Sechster wurde Mads Östberg (Citroen), der mit seiner Leistung nicht zufrieden war. "Es war schwierig für uns und keine gute Rallye. Wir waren nicht stabil genug", sagt er. Auf den Positionen sieben und acht folgen Martin Prokop und Dennis Kuipers (beide Ford).

Spannender Kampf in der WRC2



Armin Kremer fuhr mit seinem Skoda aufs WRC2-Podium.


Robert Kubica (Ford) erlebte eine Rallye mit Höhen und Tiefen. Am Freitag machte der Pole einige Fahrfehler und verlor über vier Minuten. Am Samstag zeigte der ehemalige Formel-1-Pilot jedoch eine deutliche Steigerung und konnte zeitweise das Tempo der Schnellsten mitgehen, was sich in zwei WP-Bestzeiten widerspiegelte. Die Aufholjagd, die ihn zwischenzeitlich wieder auf Rang zehn der Gesamtwertung geführt hatte, wurde aber nicht belohnt. Am Sonntag musste Kubica seinen Fiesta RS WRC noch vor dem Start in die erste WP des Tages mit einem Getriebeschaden abstellen.

Extrem spannend war der Kampf um den Sieg in der WRC2, bei dem die Führung zwischen mehreren Piloten hin und her wechselte. Nach mehr als drei Stunden Fahrzeit lag Pontus Tidemand im Ziel 1,8 Sekunden vor Ott Tänak (beide Ford Fiesta R5). Mit den Gesamtpositionen neun und zehn gewannen beide auch Punkte für die Gesamtwertung der WM. Der dritte Rang in der WRC2 ging an den Deutschen Armin Kremer (Skoda Fabia S2000).

Durch den Ausfall der beiden Volkswagen-Piloten verpasste der Hersteller die Gelegenheit, schon beim Heimspiel die Hersteller-Weltmeisterschaft vorzeitig zu verteidigen. Auch in der Fahrerwertung bleibt der Status Quo bestehen. Ogier führt weiterhin mit einem Vorsprung von 44 Punkten auf Latvala, allerdings steht jetzt fest, dass nur noch einer der Volkswagen-Piloten Weltmeister werden kann. Der zehnte Saisonlauf der Rallye-Weltmeisterschaft 2014 findet vom 11. bis 14. September in Australien statt.


Quelle: http://www.motorsport-total.com/rallye/news/2014/08/rallye-deutschland-neuville-feiert-volkswagen-leidet-14082403.html




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Re: Die WRC - World Rally Championship

Beitrag von Champ-92 am Sa 6 Sep 2014 - 23:39

Australien: 250. WRC-Start von M-Sport

Jubiläum für M-Sport: Die Rallye-Schmiede von Malcolm Wilson startet in Australien zum 250. Mal einen WRC-Lauf - Mikko Hirvonen blickt auf viele Erfolge zurück.



Mikko Hirvonen feierte für M-Sport schon drei Siege in Australien.


Für M-Sport stellt die Rallye Australien ein besonderes Jubiläum dar: Zum 250. Mal nimmt das Team von Malcolm Wilson an einem Lauf zur Rallye-WM teil. Außerdem ist Australien ein erfolgreiches Terrain für M-Sport Ford: Mikko Hirvonen konnte in "Down Under" schon drei Siege verbuchen. Der Finne feierte dort gemeinsam mit seinem Co-Piloten Jarmo Lehtinen im Jahr 2006 seinen Premierensieg. "Ich werde deshalb für immer wunderbare Erinnerungen haben", sagt Hirvonen über Australien.

Allerdings lief es in dieser Saison für den Routinier bisher nicht erfolgreich. Lediglich in Portugal schaffte er es auf das Podest. Australien wäre der perfekte Boden für den nächsten Erfolg, denn es geht für Hirvonen auch um die Zukunft. "Die Prüfungen sind fantastisch zu fahren und einige haben eine ähnliche Charakteristik wie Finnland. Manchmal fühlt es sich wie zu Hause an! Die Prüfungen sind generell sehr schnell, aber es gibt auch eine gute Mischung mit langsameren Abschnitten durch die Wälder."

"Die Art des Schotters macht es knifflig. Er ist sehr locker, weshalb die Startreihenfolge sehr wichtig ist. Sollte es regnen, dann ist es unglaublich rutschig. Im Trockenen kann es sehr staubig sein. Es ist also immer eine Herausforderung." Und Hirvonen nimmt sich für Australien einiges vor: "Wir wollen es definitiv auf das Podium schaffen. Es gibt keinen Grund, warum uns das nicht gelingen sollte."

Während von Hirvonen Erfolg erwartet wird, stehen die Vorzeichen für seinen Teamkollegen Elfyn Evans anders. Das Selbstvertrauen des Waliser ist durch den vierten Platz in Deutschland gestärkt. Allerdings wird der 25-Jährige zum ersten Mal mit einem WRC-Boliden in Australien fahren. Im Vorjahr trat Evans mit einem Ford Fiesta R2 bei der National Capital Rally an. Allerdings ist der WRC-Lauf rund um Coffs Harbour eine ganz andere Herausforderung.


Für Elfyn Evans ist Australien die letzte neue Rallye in diesem Jahr.

"Es ist eine weitere neue Veranstaltung für uns. Deshalb werde ich mich darauf konzentrieren, die Prüfungen zu lernen und für das nächste Jahr so viel Erfahrung wie möglich zu sammeln", legt sich Evans seinen Plan zurecht. "Ich habe glücklicherweise etwas Erfahrung von der australischen Rallye-Szene, da ich im Vorjahr die National Capital Rallye mit einem Ford Fiesta R2 gefahren bin. Dennoch wird es am kommenden Wochenende eine komplett andere Herausforderung werden."

"Wir haben uns gut vorbereitet. Ich habe mir häufig das Video der Veranstalter angesehen, damit ich ein Gefühl für die Prüfungen bekomme. Das ist aber nicht mit der Situation zu vergleichen, wenn man ein zweites oder drittes Mal zu einer Rallye kommt. Diesbezüglich werde ich mich sicher mit Mikko unterhalten. Er hat bei dieser Veranstaltung sehr viel Erfahrung und auch viele Erfolge gefeiert. Seine Ratschläge waren für neue Rallyes sehr wichtig. Ich hoffe, dass zahlt sich auch am kommenden Wochenende aus."

Die Schotterstraßen in Australien sind schnell. Selbstvertrauen ist sehr wichtig. "Soviel ich über die Prüfungen weiß, gibt es keinen Raum für Fehler", so Evans. "Wir müssen sichergehen, dass wir es bis zum Ende schaffen, um mehr Wissen für das nächste Jahr zu haben. Es werden dort viele Crews etwas beweisen müssen. Wenn wir uns aber auf uns selbst konzentrieren und Erfahrung sammeln, dann wird es sicher ein positives Wochenende werden."


Quelle: http://www.motorsport-total.com/rallye/news/2014/09/australien-250-wrc-start-von-m-sport-14090601.html




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Re: Die WRC - World Rally Championship

Beitrag von Champ-92 am So 7 Sep 2014 - 1:04

Östberg und Meeke peilen in Australien das Podest an

Kris Meeke und Mads Östberg fahren um ihre Zukunft - Bei der Rallye Australien wollen es beide Citroen-Werksfahrer auf das Podest schaffen.



In Deutschland hatte Kris Meeke große Chancen auf den Sieg.

Die Rallye Australien ist eine der wenigen Veranstaltungen, bei denen Citroen nicht auf eine lange Reihe an Erfolgen zurückblicken kann. Rekordweltmeister Sebastien Loeb holte sich im Jahr 2004 seinen einzigen Sieg "Down Under". 2005 war Francois Duval erfolgreich. Seither gewann lediglich Ford-Pilot Mikko Hirvonen sowie Sebastien Ogier (Volkswagen) im Vorjahr. In der Region rund um Coffs Harbour fehlt dem französischen Team bisher der Sieg. Dafür kennen Mads Östberg und Kris Meeke die Rallye. Meeke erhielt im Vorjahr dort seine zweite Chance bei Citroen, schied aber durch einen Unfall aus.

Da keine Testfahrten außerhalb Europas erlaubt sind, musste sich Citroen anders auf die schnelle Asphalt-Rallye vorbereiten. "Wir bereiteten uns für Australien bei anderen Sessions vor", erklärt Motorsportchef Yves Matton. "Das Testprogramm zu managen, ist ein sehr wichtiger Punkt. Wir bereiteten uns vor und nach der Rallye Finnland auf Australien vor. Im Moment konzentrieren sich unsere Testfahrten auf die kommenden Asphalt-Läufe."

Chefingenieur Didier Clement weiß, worauf es in Australien ankommt: "Die Straßen sind relativ eben und es gibt kaum Höhenunterschiede. Die Straßen sind recht schnell, obwohl es sehr rutschig werden kann, falls es regnet. Obwohl wir immer etwas lernen müssen, selbst wenn wir die Rallye in den vergangenen 15 Jahren bestritten haben, haben wir gute Vorstellungen für Australien. Das Team hat relativ rasch eine Abstimmung gefunden. Aus dieser Sicht ist es keine schwierige Rallye. Wir können in den Daten nachschauen und eine Basisabstimmung finden."


Gutes Ergebnis wird wichtig

Die beiden Fahrer kennen Australien. Vor allem Meeke will die Enttäuschung von Deutschland wettmachen. Dort führte er die Rallye am Finaltag an, schied aber durch einen Fahrfehler aus. Ja, zum ersten Mal habe ich eine WRC-Rallye angeführt", sagt Meeke. "Es hat etwas gedauert, bis ich die Enttäuschung weggesteckt habe. Diese Erfahrung wird mir aber helfen, stärker zu werden." In Finnland eroberte Meeke Platz drei. Diese Schotter-Rallye ist mit Australien zum Teil vergleichbar.

Auch in Deutschland war der Nordire stark. In Australien will Meeke auf die Erfahrung aus dem Vorjahr setzen. Damals vertrat er Dani Sordo im DS3 WRC. "Es lastete viel Druck auf mir", erinnert sich der 35-Jährige zurück. "Ich war mir nicht sicher, wie ich mich gegen die anderen Fahrer schlagen würde. Wir mussten auch Punkte für die Marken-WM sammeln. Ich hatte einen perfekten Start und fuhr im Qualifying die schnellste Zeit. Ich war auch die meiste Zeit in den Top 3. Leider schaffte ich am Ende das Ergebnis nicht, aber die Erfahrung war wichtig."

Auch Östberg muss in Australien Leistung zeigen. Es geht auch um seinen Job für die kommende Saison. Seit seinem Podestplatz in Italien waren die Ergebnisse nicht überzeugend: Ausfall in Finnland und Platz sechs in Deutschland. Im Vorjahr wurde der Norweger in Australien Fünfter. "Es war sehr wichtig, es in Deutschland ins Ziel zu schaffen", betont Östberg dennoch. "Es fehlten auch nur 20 Sekunden auf das Podium. Wichtig war, dass wir fürs Team Punkte gesammelt haben."

Im Vorjahr fuhr er für M-Sport Ford zum ersten Mal in Australien, denn in seiner Zeit als Privatier war die lange Reise nicht finanzierbar. "Die Prüfungen sind sehr schon, denn es gibt viele Tempowechsel. Man muss sich auf verschiedene Bedingungen einstellen. Diesen wechselnden Untergrund findet man auch in Mexiko, Sardinien und Finnland. Die engen Abschnitte sind sehr herausfordernd, denn die Bäume stehen nahe an der Ideallinie", weiß Östberg aus dem Vorjahr. "Manchmal hat man den Eindruck, sie stehen direkt auf der Straße."

"Wie immer wollen wir um einen Podestplatz kämpfen. Niemand hat in Australien viel Erfahrung, was für mich ein Vorteil sein könnte. Natürlich wird es eine schwierige Rallye, aber wir haben die Chance auf ein Ergebnis in den Top 3." Auch Motorsportchef Matton fordert von seinen beiden Fahrern gute Ergebnisse: "Kris und Mads haben ihre Fähigkeiten auf diesen Straßen gezeigt. In der zweiten Saisonhälfte sollte ihnen die Erfahrung helfen, um positive Resultate zu holen."


Quelle: http://www.motorsport-total.com/rallye/news/2014/09/oestberg-und-meeke-peilen-in-australien-das-podest-an-14090602.html




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Re: Die WRC - World Rally Championship

Beitrag von Champ-92 am So 7 Sep 2014 - 18:33

Hyundai will auch in Australien überraschen

Nach dem Premierensieg in Deutschland muss sich Hyundai in Australien auf Schotter beweisen - Thierry Neuville will sich wieder in Szene setzen



Thierry Neuville eroberte in Deutschland seinen ersten WRC-Sieg.

Das Hyundai-Team hatte nicht viel Zeit, um den historischen ersten Doppelerfolg in Deutschland zu feiern. Direkt im Anschluss an die Rallye starteten die Vorbereitungen für Australien. Mensch und Material wurde auf die Reise nach "Down Under" gebracht. Neben Nummer-1-Fahrer Thierry Neuville werden wieder Chris Atkinson und Hayden Paddon die anderen beiden Boliden fahren. Lokalmatador Atkinson sitzt dabei im i20 WRC mit der Startnummer 7. Der Australier Paddon übernimmt das Steuer der Startnummer 20 und tritt offiziell unter dem Banner von Hyundai Motorsport N an.

Da Testfahrten außerhalb Europas verboten sind, bereiteten sich Atkinson und Paddon bei einem Schotter-Test in den Vogesen vor. Trotz des großen Erfolges in Deutschland bleibt Hyundai mit den Füßen auf dem Boden. "Die Rallye Australien ist nicht so speziell wie Finnland, aber eine gute Straßenkenntnis ist sicherlich ein Vorteil", sagt Teamchef Michel Nandan. "Unsere drei Fahrer kennen die Straßen gut. Thierry und Hayden sind diese Rallye schon gefahren. Auch Chris ist auf dieser Art von Straßen schon oft gefahren."

"Australien ist weiterhin Teil unseres Entwicklungsprogramms. Die Rallye mit allen drei Autos zu beenden, ist unser erstes Ziel. Natürlich hoffen wir auf ein gutes Ergebnis und wollen unsere Fortschritte demonstrieren. Mechanisch sollte es für das Auto nicht zu hart werden. Es wird kleine Chassis-Revolutionen geben, die die Standfestigkeit verbessern sollen. Wir haben problemlos bei ähnlichen Bedingungen getestet. Deshalb glauben wir, dass wir für Australien gut vorbereitet sind."

Im Vorjahr kam Neuville am Steuer des Ford Fiesta RS WRC als Zweiter ins Ziel. Der Sieg in Deutschland verleiht Selbstvertrauen. "Unseren ersten Sieg werde ich natürlich nie vergessen, vor allem weil ich die Rallye mit einem schweren Unfall gestartet habe", blickt der Belgier auf Deutschland zurück. "Wir müssen trotzdem mit beiden Füßen auf dem Boden bleiben und uns auf Australien konzentrieren."

"Ich hatte dort im Vorjahr ein sehr gutes Ergebnis und kenne die Straßen recht gut. Ich möchte deshalb wieder sauber fahren, das Auto ins Ziel bringen und einige gute Zeiten fahren", nimmt sich Neuville vor. "Wir konnten vor Australien nicht testen, aber wir haben bei ähnlichen Bedingungen Erfahrungen mit dem i20. Deshalb glaube ich, dass wir gut vorbereitet sind."

Atkinson & Paddon testeten in Frankreich

Dagegen konnten seine beiden Teamkollegen testen. Für Atkinson wird es der erste Rallye-Einsatz seit Mexiko Anfang März werden. "Deine Heimrallye ist immer etwas Besonderes. Da ich sie schon einige Jahre nicht gefahren bin, macht sie für mich noch wichtiger", sagt "Atko". Im Jahr 2006 wurde er mit einem Subaru Neunter. Allerdings wurde die Rallye damals in einem anderen Teil Australiens ausgetragen.

"Seit meiner letzten Rallye in Australien bin ich nicht viel gefahren. Das ist leider unglücklich, denn nichts kann die Zeit im Auto ersetzen. Ich testete vor Australien zwei Tage lang in Frankreich, um das Gefühl wiederzuerlangen und an der Abstimmung zu arbeiten", so Atkinson. "Ich möchte konstant fahren und um ein gutes Ergebnis kämpfen. Ich unterschätze aber nicht, wie schwierig es sein wird, nach sechs Monaten wieder auf Tempo zu kommen. Das Auto zeigt einen guten Speed und es geht in die richtige Richtung. Ich kann auch auf die Unterstützung der australischen Fans zählen."

Auf die Unterstützung der Fans darf auch Paddon hoffen. Er gilt als große neuseeländische Hoffnung. Nachdem er Deutschland auslassen musste, darf er seine vierte Rallye in dieser Saison in Angriff nehmen. "Auf die Rallye Australien freue ich mich am meisten, denn es ist praktisch mein Heimevent. Obwohl die Straßen ganz anders als in Neuseeland sind, hatte ich dort schon einige Erfolge." So feierte er im Jahr 2011 den Klassensieg in der Produktionswagen-WM.

"Für uns ist es auch sehr besonders, weil viele Fans aus Neuseeland kommen und die Kiwi-Flaggen schwenken werden. Ich hoffe, wir können ihnen etwas zum Feiern zeigen. Wir hatten in Frankreich einen sehr guten Test. Ich habe auch eine neue Abstimmung erarbeitet. Das Team arbeitet sehr hart und durch die Erfolge in Deutschland ist die Stimmung sehr gut. Wir wollen den nächsten Fortschritt machen und im Spitzenfeld eine Rolle spielen."


Quelle: http://www.motorsport-total.com/rallye/news/2014/09/hyundai-will-auch-in-australien-ueberraschen-14090701.html




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Re: Die WRC - World Rally Championship

Beitrag von Champ-92 am So 30 Nov 2014 - 20:14

Gelungene «Monte»-Generalprobe für Sébastien Loeb

Sébastien Loeb hat nach einer 14-monatigen Pause ein gelungenes Comeback bei der südfranzösischen Rallye du Var gefeiert.



Das siegreiche Ehepaar Loeb bei der Rallye du Var.


Der neunfache Rekord-Champion hat sich auf der Rallyebühne wieder eindrucksvoll zurückgemeldet. Nach einer 14-monatigen Pause, seine letzte WM-Rallye bestritt er Anfang Oktober 2013 in seiner elsässischen Heimat, feierte der 78-fache WM-Sieger zusammen mit seiner Frau Séverine im Citroën DS3 WRC bei der südfranzösischen Rallye du Var ein gelungenes Comeback. Beim Finale der nationalen Meisterschaft in den französischen Seealpen erzielte Loeb, der sein Debütjahr in der Tourenwagen-Weltmeisterschaft mit dem dritten Rang hinter seinen Citroën-Kollegen José-Maria Lopez und Ivan Muller beendete, einen klaren Sieg. Nach neun gewerteten Prüfungen lag er klar 3:07,7 Minuten vor David Salanon im Ford Fiesta WRC und 4:22,2 Minuten vor Patrick Magnou im Peugeot 206 WRC.

«Die Bedingungen bei dieser Rallye waren alles andere als leicht», sagte Loeb. «Ich freue mich über diesen Sieg. Es war bei dem vielen Wasser auf der Piste leicht, einen Fehler zu machen. Auf den letzten beiden Prüfungen gab es zwar nicht mehr so viel Wasser, aber es war immer noch sehr nass. Ich konnte aber noch etwas attackieren.» 

Loeb spielte damit auf die Witterungsbedingungen im Hinterland von Sainte Maxime an. Der starke Regen führte zu starken Überschwemmungen in Südfrankreich. Die Rallye du Var stand noch kurz vor dem Start auf der Kippe. Letztlich mussten drei der zwölf geplanten Prüfungen gestrichen werden. Dennoch waren als Saisonrekord 218 Teams am Start.  

Sieben Prüfungen gewann das Ehepaar Loeb, zwei gingen auf das Konto von Julien Maurin, der als einziger im Ford Fiesta WRC dem Loeb-Tempo etwas folgen konnte. Auf der ersten Prüfung am Sonntagmorgen aber endete seine Jägerrolle. Er rutschte von der nassen Piste ins Aus. Bis dahin lag er 30,6 Sekunden hinter Loeb.  

Für Loeb war der Start bei der Rallye du Var diesmal nicht nur, wie anfangs geplant, «just for fun» mit seiner Frau Séverine, einer erfahrenen Beifahrerin. Diesmal stand sein Einsatz in Sainte Maxime ganz im Zeichen seines Starts beim WM-Saisonauftakt in Monte Carlo 2015. Dort wird er wieder zusammen mit seinem Stammbeifahrer Daniel Elena, der übrigens bei der Rallye du Var einen der Vorwagen steuerte, starten. Sieben Mal haben die beiden die «Königin der Rallyes» bisher gewonnen. Ihr Ziel ist natürlich in der dritten Januar-Woche der achte Triumph im mondänen Fürstentum an der Côte d'Azur. Daher war auch der Loeb-Start in Sainte Maxime als Vorbereitung auf die Rallye Monte Carlo zu sehen. Die «Monte»-Generalprobe endete erfolgreich mit dem dritten «Var»-Sieg.


Quelle: http://www.speedweek.com/wrc/news/67541/Gelungene-Monte-Generalprobe-fuer-Sebastien-Loeb.html




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Re: Die WRC - World Rally Championship

Beitrag von nowien93 am So 30 Nov 2014 - 20:15

Sehr guter Artikel mein Freund spitze

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Re: Die WRC - World Rally Championship

Beitrag von Champ-92 am Do 1 Jan 2015 - 21:50

Nennliste Monte Carlo: Sebastien Loeb mit Startnummer 4

Sebastien Loeb wurde für sein Comeback bei der Rallye Monte Carlo von Citroen für die Hersteller-WM nominiert - Hyundai nur mit zwei Autos am Start.



Mit Spannung wird das Comeback von Rekord-Champion Sebastien Loeb erwartet.

Mit großen Schritten rückt der Saisonauftakt der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) näher. Am 22. Januar fällt der Startschuss zur berühmten Rallye Monte Carlo. Kurz vor Silvester hat der Automobilverband von Monaco (ACM) die Startliste veröffentlicht. Wie bereits angekündigt wird Rekord-Weltmeister Sebastien Loeb ein einmaliges Comeback feiern. Der neunfache Champion und aktuelle WTCC-Fahrer ist neben Kris Meeke von Citroen nominiert worden und wird mit der ungewohnten Startnummer 4 fahren.

Interessant ist dabei die Tatsache, dass Loeb anstelle von Mads Östberg für die Hersteller-WM genannt worden ist. Östberg wird ebenfalls in Monte Carlo an den Start gehen und einen dritten DS3 WRC fahren. Der Norweger ist eigentlich neben Meeke der zweite feste Stammpilot des französischen Werksteams. Ebenfalls in Citroen-Boliden unterwegs sind der französische Youngster Sebastien Chardonnet sowie Juri Protasow, der im Vorjahr noch einen Ford Fiesta RS WRC steuerte.

Hyundai setzt erwartungsgemäß zwei i20 WRC für die Stammfahrer Thierry Neuville und Dani Sordo ein. Ein dritter Bolide ist nicht nominiert, da Hayden Paddon erst beim zweiten Saisonlauf in Schweden einsteigen wird. Bei Weltmeister Volkswagen ist alles klar: Sebastien Ogier, Jari-Matti Latvala und Andreas Mikkelsen gehen in gewohnter Aufstellung an den Start. Mikkelsen ist auch 2015 wie bisher für Volkswagen Motorsport II nominiert.

Für M-Sport werden die beiden Stammfahrer Elfyn Evans und Ott Tänak fahren. Außerdem wird noch ein weiterer Ford Fiesta RS WRC für Asphalt-Spezialist Bryan Bouffier eingesetzt. Der Franzose führte die Rallye im vergangenen Januar sogar vorübergehend an. Des weiteren sind Fords von den Privatiers Henning Solberg, Robert Kubica, Martin Prokop und Lorenzo Bertelli, der sein Debüt in einem WRC-Boliden feiern wird, gemeldet. Interessant dabei ist, dass Kubica nicht mehr unter dem M-Sport-Banner eingeschrieben ist, sondern unter seiner eigenen Nennung.

Für die WRC2-Klasse haben sich elf Boliden eingeschrieben. Darunter auch WRC3-Champion Stephan Lefebvre und Quentin Giordano. Beide werden einen Citroen DS3 R5 fahren. Ein Anwärter auf den Klassensieg ist auch Craig Breen, der seine WRC2-Saisonmit dem Peugeot 208 R5 beginnen wird. Die beiden DeutschenArmin Kremer und Klaus Wicha versuchen ihr Glück mit einem Skoda Fabia S2000 vom österreichischen BRR-Team.

Auch für die Junioren-WM haben sich elf Teilnehmer angesagt. Dabei sind auch Quentin Gilbert und der Deutsche Christian Riedemann. Mit Spannung wird auch die neue RGT-Klasse erwartet. Francois Delecour, Marc Duez und Romain Dumas werden sich in Porsche 911ern einen heißen Schlagabtausch liefern. Die Rallye Monte Carlo findet vom 22. bis 25. Januar statt.


Quelle: http://www.motorsport-total.com/rallye/news/2014/12/nennliste-monte-carlo-sebastien-loeb-mit-startnummer-4-14123101.html




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Re: Die WRC - World Rally Championship

Beitrag von Champ-92 am Fr 23 Jan 2015 - 23:48

WP1 -2: Sebastien Loeb düpiert die Konkurrenz

Denkwürdiger Moment in der Geschichte des Rallye-Sports: Sebastien Loeb führt bei seinem Comeback die Rallye Monte Carlo vor Sebastien Ogier an



Sebastien Loeb zeigte in WP1 sein außergewöhnliches Fahrtalent.

Die erste Wertungsprüfung der Rallye Monte Carlo 2015 sorgte für einen geschichtsträchtigen Moment. Rekord-Champion Sebastien Loeb (Citroen) rückte nach einem Jahr WRC-Auszeit die Kräfteverhältnisse gerade und nahm Sebastien Ogier (Volkswagen) 30,9 Sekunden ab. Loeb meisterte die ersten 21,31 Kilometer des Saisonauftakts um eine halbe Minute (!) schneller als der aktuelle zweimalige Weltmeister !

Als Loeb im Ziel die Zeiten gesagt wurden, konnte er es selbst kaum glauben, reagierte aber gewohnt cool: "Es fühlte sich gar nicht so schnell an. Drei Kilometer vor dem Ziel habe ich zu Daniel (Elena, Beifahrer; Anm. d. Red.) gesagt, dass wir stehengeblieben sind. So hat sich das angefühlt, aber dann haben wir diese Zeit gesehen!" Allerdings muss auch festgehalten werden, dass Ogier als Erster starten musste, während Loeb als 14. an der Startlinie stand.

So zeichnete sich schon nach einigen Fahrzeugen ab, dass die Zeiten schneller wurden. WM-Rückkehrer Ott Tänak (Ford) startete am Donnerstagabend als Zwölfter und war um 8,9 Sekunden schneller als Ogier. Loeb war anschließend um 22 Sekunden schneller als Tänak. Somit führte nach der ersten Prüfung Loeb vor Tänak und Ogier. "Die Straßen waren stark vereist und der Grip war niedrig", meinte Ogier nach seiner Fahrt. "Ich habe versucht, vorsichtig zu starten. Es war für den Beginn keine einfache Prüfung."

WP1 führte von Entreveaux nach Rouaine. Nachdem die WRC-Asse am Nachmittag im sonnigen Hafen von Monaco Taxifahrten mit einigen Promis durchgeführt hatten, ging es rund 100 Kilometer ins Hinterland, wo die ersten beiden Prüfungen bei Nacht stattfanden. Die verschneiten und vereisten Bergstraßen von WP1 führten bis auf eine Seehöhe von 2.690 Meter hinauf. Schwierigkeiten hatte nur Dani Sordo, der kurz in den Straßengraben gerutscht war.

Dabei hatte sich der Spanier die Scheinwerfer rechts vorne beschädigt. Co-Pilot Marc Marti musste aussteigen und den Hyundai aus dem Graben schieben. Auch Bryan Bouffier (Ford) und Robert Kubica (Ford) zogen sich leichte Karosserieschäden zu. Kubica fährt im Gegensatz zu den anderen WRC-Boliden nicht mit Michelin sondern mit Pirelli-Reifen.

WP2: Ogier schlägt zurück

Nach dieser meisterhaften Vorstellung Loebs wurde noch die zweite Prüfung von Norante nach Digne-les-Bains über knapp 20 Kilometer gefahren. Die Straßenverhältnisse waren etwas "einfacher", denn der Asphalt war lediglich nass, es gab aber keinen Schnee und kein Eis. Dadurch war der Nachteil der ersten Fahrer nicht so groß. "Ich bin froh, im Ziel zu sein, denn die Prüfung war schwierig", kommentiert Ogier nach WP2.



Sebastien Ogier reduzierte seinen Rückstand auf Loeb mit Bestzeit in WP2.

Auch der amtierende Weltmeister hatte von Loebs Fabelzeit in WP1 gehört. "Ich war von meiner Zeit in der ersten Prüfung überrascht. Es ist sehr schwierig, wenn man als Erster fahren muss. Für diese Prüfung war auch noch die Reifenwahl falsch", ärgert sich Ogier. "Spikereifen waren für WP1 korrekt, aber nicht für hier." Allerdings waren die meisten Fahrer mit Spikes unterwegs, auch Loeb hatte das gleiche Problem mit der Reifenwahl.

In WP2 drehte sich der Spieß wieder um, denn Ogiers-Zeit wurde von keinem Fahrer geschlagen. Loeb verlor 17,6 Sekunden und belegte hinter Jari-Matti Latvala (Volkswagen) den dritten Platz. Somit führt Loeb nach dem ersten kurzen Tag mit 13,3 Sekunden Vorsprung vor Ogier. Latvala hat als Gesamtdritter schon 36,1 Sekunden Rückstand. Tänak fehlen knapp 49 Sekunden und hält Rang vier.


Viel Zeit verlor Kubica in WP2. Über vier Minuten blieben liegen. Was war passiert? "Ich habe mich gedreht. Als ich den Retourgang einlegte, waren die Scheinwerfer plötzlich aus", schildert der Pole. "Wir konnten das Problem beheben, aber dadurch haben wir sehr viel Zeit verloren." Bryan Bouffier - im Vorjahr sensationell Zweiter - schied in WP2 durch Unfall aus. Nach WP2 fuhren die Teilnehmer in den Servicepark nach Gap.

Am Freitag stehen zwei Schleifen zu je drei Prüfungen auf dem Programm.

Gesamtwertung nach 2 von 15 Prüfungen (Top 10):
01. Sebastien Loeb (Citroen) - 30:08.8 Minuten
02. Sebastien Ogier (Volkswagen) +13,3 Sekunden
03. Jari-Matti Latvala (Volkswagen) +36,1
04. Ott Tänak (Ford) +38,6
05. Elfyn Evans (Ford) +47,4
06. Kris Meeke (Citroen) +59,8
07. Andreas Mikkelsen (Volkswagen) +1:06,8 Minuten
08. Thierry Neuville (Hyundai) +1:08,7
09. Mads Östberg (Citroen) +1:17,6
10. Henning Solberg (Ford) +1:18,9


Quelle: http://www.motorsport-total.com/rallye/news/2015/01/wp1-2-sebastien-loeb-duepiert-die-konkurrenz-15012208.html


Zuletzt von Champ-92 am Fr 23 Jan 2015 - 23:56 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet




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Re: Die WRC - World Rally Championship

Beitrag von Wolverine am Fr 23 Jan 2015 - 23:48

Ogier: 1:1 im Duell mit Loeb

Sebastien Ogier/Julien Ingrassia starten als Gesamtzweite in die Rallye-WM-Saison - Extrem schwierige Bedingungen: Eis und Schnee treffen auf nassen Asphalt



Sebastien Ogier verkürzte mit der Bestzeit in der zweiten WP den Rückstand

Volkswagen ist auf den Positionen zwei und drei in die Rallye Monte Carlo gestartet. Beim Auftakt zur FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) 2015 bestimmte der Wechsel aus Eis, Schnee und nassem Asphalt die Nachtprüfungen des ersten Tages. Dabei war die Startposition mitentscheidend über gute und weniger gute Zeiten. Sebastien Ogier/Julien Ingrassia lieferten sich im neuen Polo R WRC dabei ein Fernduell mit Sebastien Loeb/Daniel Elena (Citroen), das nach den ersten 40,99 Kilometern der Rallye 1:1 endete.

Nach Tag eins trennen die beiden Superstars, den Gesamtersten Loeb und den Gesamtzweiten Ogier, 13,3 Sekunden. Auf Platz drei: Jari-Matti Latvala/Miikka Anttila im zweiten Polo R WRC zweiter Generation. Andreas Mikkeslen/Ola Flöne beendeten den ersten Tag bei der legendären "Monte" auf Platz sieben.

Volkswagen-Stimmen nach dem ersten Tag


Sebastien Ogier
"Die Strecke heute zu eröffnen war alles andere als leicht. Die Bedingungen haben ständig gewechselt, vor allem in der ersten Prüfung. Nasser Asphalt oder überfrorene Nässe - man wusste nicht genau, was einen erwartet. Insgesamt herrschte wenig Grip. Wir sind es deshalb besonders vorsichtig an- und sind kein Risiko eingegangen. Das war auf der ersten WP sicher nicht die schnellste Fahrweise, aber die richtige."

Jari-Matti Latvala
"Ich glaube, dass ich noch nie so einen schwierigen 'Monte'-Auftakt erlebt habe wie die erste Prüfung heute Abend. Das permanent wechselnde Grip-Niveau war sehr schwer einzuschätzen. Man konnte dort leicht Minuten verlieren, insofern waren wir mit unserer Zeit dort noch zufrieden. Auf der zweiten Prüfung hatte sich die Heckklappe von Zeit zu Zeit geöffnet, weil die Schließbolzen gebrochen waren. Das hat mich ein bisschen irritiert. Aber abgesehen davon war es ein ordentlicher Auftakt zur Rallye Monte Carlo für uns."

Andreas Mikkelsen
"Mehr 'Monte' ging heute nicht. Es waren zwei unglaublich schwere Wertungsprüfungen als Auftakt in die neue Saison. Die Bedingungen haben sich permanent geändert. Viel Eis und Schnee auf der ersten Wertungsprüfung, viel Glatteis auf der zweiten. Ich habe versucht, sicher durchzukommen und null Risiko einzugehen. Wir hatten heute vier Spike-Reifen und zwei Winterreifen dabei - das war nicht die schlechteste Wahl."

Jost Capito (Volkswagen Motorsport-Direktor)
"Wie spannend und aufregend die 'Monte' sein kann, haben wir heute erlebt. Das Duell Seb gegen Seb ging 1:1 aus. Sowohl Sebastien Ogier als auch Sebastien Loeb haben aus den herrschenden Bedingungen in dem Moment das Beste gemacht, als sie auf der Strecke waren. Jeder von beiden hatte dabei einmal einen Vor- und einmal einen Nachteil. Für Rallye-Monte-Carlo-Verhältnisse ist der Abstand zwischen ihnen gering. Dieser Zweikampf wird uns in den kommenden Tagen sicher noch unterhalten. Aber auch Jari-Matti Latvala und Andreas Mikkelsen haben bei extrem schwierigen Verhältnissen solide Leistungen gezeigt und sind kein unnötiges Risiko eingegangen. Nach diesem Auftakt wird es noch eine spannende 'Monte' für uns."

Und da war dann noch ...
... ein nostalgischer Blick zurück. Ob sich Motorsport-Direktor Capito und Promi-Gast Jacky Ickx heute über die Rallye Dakar des Jahres 1985 unterhalten haben? Die Erinnerungen daran sind jedenfalls unterschiedlich. Denn auf den Tag genau vor 30 Jahren entschieden Vater Karl-Friedrich Capito und Sohn Jost die Lkw-Wertung der legendären Wüsten-Rallye für sich. Ickx und sein damaliger Beifahrer Claude Brasseur schieden im Porsche 959 in der Automobil-Wertung dagegen bereits zur Halbzeit aus. Die Route führte damals über 7.470 Prüfungskilometer von Paris über Algier nach Dakar.

Quelle: http://www.motorsport-total.com/rallye/news/2015/01/ogier-11-im-duell-mit-loeb-15012301.html




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Re: Die WRC - World Rally Championship

Beitrag von Champ-92 am Sa 24 Jan 2015 - 0:15

WP3-8: Loeb verliert Mega-Duell mit Ogier durch Fehler

Das Mega-Duell zwischen Sebastien Loeb und Sebastien Ogier bei der Rallye Monte Carlo wird durch einen Fehler Loebs vorzeitig beendet - Ogier führt überlegen.



Sebastien Ogier hat durch Loebs Rückfall einen komfortablen Vorsprung.

Sebastien Loeb gegen Sebastien Ogier: So lautete das elektrisierende Duell im Laufe der ersten richtigen Etappe bei der diesjährigen Rallye Monte Carlo, dem Saisonauftakt der WRC 2015. Loeb hatte am Donnerstagabend die Führung erobert und am Freitag kam es schließlich zum großen Duell der Generationen. Sechs Prüfungen standen auf dem Programm, und in der letzten WP des Tages fiel die Entscheidung zugunsten von Ogier, denn Loeb war der entscheidende Fehler unterlaufen.

Der neunfache Rallye-Weltmeister war in einem vereisten Abschnitt von der Straße gerutscht und hatte dabei links hinten einen Stein getroffen. Dabei brach die Achse beim linken Hinterrad. Loeb musste im Schritttempo weiterfahren. Da der Citroen-Star dabei sechs Minuten verlor, war das Mega-Duell beendet. "Es passierte, als ich an einer vereisten Stelle einen Stein traf", berichtet Loeb den Zwischenfall. "Es war kein harter Schlag, aber etwas war nicht mehr in Ordnung."

Bis dahin hielt das Duell der beiden "Sebs", was sich die Fans versprochen hatten. Die beiden Ausnahmekönner lieferten sich ein Fernduell, denn Ogier stand als Dritter an der Startlinie und Loeb nur als 14. Deshalb fanden beide unterschiedliche Straßenverhältnisse vor. Für die Nachmittagsschleife trafen beide zudem eine andere Reifenwahl. Während Ogier Spikes mitnahm und damit nicht zufrieden war, entschied sich Loeb gegen Spikes.

In WP7 ging Ogier erstmals in Führung und in WP8 unterlief Loeb der entscheidende Fehler. "Es kann passieren. Durch meiner Startposition musste ich etwas anderes mit den Reifen probieren", macht sich Loeb keine Vorwürfe. "Ich habe alles gegeben und einen Fehler gemacht." Ogier hat nun vor den letzten beiden Etappen einen Vorsprung von 1:45 Minuten auf die Verfolger. Seine Volkswagen-Teamkollegen Jari-Matti Latvala und Andreas Mikkelsen liegen auf den Plätzen zwei und drei.

Angesichts der Dominanz von Loeb/Ogier verkamen alle anderen Fahrer zu Statisten, wie die großen Rückstände in der Gesamtwertung zeigen. Ott Tänak ist als Vierter der beste Ford-Pilot und liegt schon 2:44 Minuten hinter Ogier. Einzig verbliebener Citroen im Spitzenfeld ist nach Loebs-Unfall Mads Östberg als Fünfter. Dem Norweger fehlen aber schon über drei Minuten auf die Spitze. Kris Meeke schied in WP8 wegen gebrochener Radaufhängung aus.

Auch Hyundai konnte sich nicht in Szene setzen. Thierry Neuville bestritt zum ersten Mal den zweiten Tag der legendären "Monte". Neuville und sein Teamkollege Dani Sordo sind auf den Plätzen sieben und acht zu finden. Licht und Schatten erlebte einmal mehr Robert Kubica. Der Ford-Privatier ging heute nach Rallye2-Regel an den Start und setzte sich mit drei Bestzeiten in Szene. Allerdings flog der Pole in WP8 gleich zweimal von der Strecke, wodurch er sich den linken Vorderreifen beschädigte. In langsamer Fahrt schaffte es Kubica noch ins Ziel.

Am Samstag stehen die Prüfungen neun bis zwölf auf dem Programm, bevor die Rallye Monte Carlo am Sonntag zu Ende geht.


Quelle:
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Re: Die WRC - World Rally Championship

Beitrag von Wolverine am Sa 24 Jan 2015 - 0:15

Dreifach-Führung für Volkswagen bei der "Monte"

Startposition, Reifenwahl und kalkuliertes Risiko sind die Themen des Freitags bei der Rallye Monte Carlo: Volkswagen-Trio auf Podiumskurs



Sebastien Ogier lieferte sich ein packendes Duell mit Sebastien Loeb

Erst Thriller, dann Erfolgsstory: Volkswagen hat bei der Rallye Monte Carlo die Plätze eins, zwei und drei erobert. Der zweite Tag des Auftakts zur Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) war zunächst geprägt vom Duell Sebastien Ogier/Julien Ingrassia im Polo R WRC gegen Sebastien Loeb/Daniel Elena im Citroen. Während der ersten fünf der sechs Prüfungen des Tages hatte das Volkswagen-Duo Zug um Zug die Führung gegen die sportlichen Rivalen erobert, ehe sich auf der letzten WP die Ereignisse überschlugen und Loeb/Elena weit zurückfielen.

"Heute Nachmittag sind sicher ein paar Fanherzen gebrochen. Denn bei der 'Monte' haben die zwei Sebs die Show bestimmt, ehe Sebastien Loeb im Citroen leider zurückgefallen ist. Bis dahin war es Rallye-WM-Action vom Feinsten", schwärmt Volkswagen-Motorsport-Direktor Jost Capito. Vom Unfall Loebs profitierten auch die weiteren Volkswagen-Duos, die sich mit kluger Fahrt ebenfalls nach vorn gearbeitet hatten: Jari-Matti Latvala/Miikka rangieren nach 175,09 von 355,48 WP-Kilometern auf der zweiten Position, Andreas Mikkelsen/Andreas Floene auf der dritten.

Dabei hatten die Teilnehmer der Rallye-WM mit extrem wechselhaften und schwierigen Bedingungen zu kämpfen. Die drei jeweils zweimal absolvierten Sonderprüfungen changierten stets zwischen nassem Asphalt, Schnee und Eis - und all das bei teils dichtem Nebel. Die Wahl der Michelin-Wettbewerbsreifen aus weichen Slicks, Spike- und Winterreifen stellte sich dabei als besonders schwierig heraus. Am Vormittag setzten die drei Volkswagen Duos auf einen Mix aus vier Spike- und zwei Winterreifen. Am Nachmittag vertrauten Ogier/Ingassia auf vier Spikereifen plus zwei Slicks, Latvala/Anttila und Mikkelsen/Floene der Mischung aus je zwei Slicks, Spike- und Winterreifen.

Latvala denkt schon an die Meisterschaft


Jari-Matti Latvala hofft endlich auf ein gutes "Monte"-Resultat

"Es war ein harter Tag mit extrem schwierigen Bedingungen", sagt Ogier. "Ich muss meinen Eisspionen ein großes Kompliment machen, sie haben einen fantastischen Job gemacht. Der Zweikampf mit Sebastien Loeb war nicht nur aufregend für die Fans, sondern auch für Julien und mich im Cockpit spannend. Mal hatte er Vorteile auf einer Prüfung, dann konnte ich wieder Boden gutmachen. Am Ende war es wichtig, dass ich trotz des Rückstands zu Beginn nie die Ruhe verloren habe. Als wir nach der vorletzten Prüfung erstmals die Führung hatten, konnte ich etwas aufatmen."

"Nach dem Unfall von Loeb auf der Schlussetappe ist es für viele Rallye-Fans natürlich schade, dass das enge Duell um die Spitze nun vorbei ist. Trotz des Vorsprungs werden die nächsten Tage aber alles andere als leicht. Die Bedingungen mit dem Mix aus Eis, Schnee und Asphalt sind nach wie vor extrem schwierig, deshalb gilt bis zum Ziel volle Konzentration. Und dann kann ich hoffentlich meinen Fans etwas zurückgeben für die unglaubliche Unterstützung und Begeisterung, die ich hier in meiner Heimat genießen darf", so Ogier.

"Zu Beginn der Rallye war ein Platz in den Top vier mein Ziel - und daran hat sich auch nichts geändert", sagt Latvala. "Ich habe bei der 'Monte' bislang keine besonders guten Ergebnisse eingefahren und es gibt für mich noch eine Menge zu lernen, was Witterung, Reifenwahl und Strecken angeht. Daher bin ich zufrieden mit meiner Position und dem, was ich heute dazugelernt habe. Im Hinblick auf die Meisterschaft ist es wichtiger, hier eine Menge Punkte einzufahren als unbedingt den Sieg anzupeilen. Vergleicht man die Weltmeisterschaft mit der Rallye Dakar, erreichen wir das Ziel erst am Ende des Jahres. Und dieses große Ziel möchte ich nicht aus den Augen verlieren."

Ein echtes Heimspiel für Ogier
"Wir haben heute alles auf die Karte Sicherheit gesetzt", erklärt Mikkelsen. "Ich denke, dass wir sowohl am Morgen als auch am Nachmittag eine gute Reifenwahl getroffen haben und deshalb unseren Plan, sicher durchzufahren, gut umsetzen konnten. Das war alles andere als leicht, denn auf einigen der Prüfungen herrschte dichter Nebel und man hat zwischenzeitlich keine fünf Meter weit gesehen. Dann die Grip-Verhältnisse bei den wechselnden Bedingungen richtig einzuschätzen ist eine wahre Herausforderung."

"Dass am Ende sogar Rang drei herausspringt - auch wenn wir dabei vom Pech von Sebastien Loeb und Kris Meeke profitiert haben - ist super. Aber: Das ist nur ein Zwischenresultat. Der Weg zum Ziel in Monaco ist noch weit und wir müssen weiter so clever bleiben wie bisher, um am Ende ein gutes Resultat nach Hause zu bringen", meint der Norweger.

"Sebastien Ogier hat heute gemeinsam mit seinem Ingenieur eine gute Reifenwahl getroffen, ist besonnen gefahren und hat so Zug um Zug die Führung für Volkswagen erobert", lobt Capito seinen Weltmeister. "Die Geschichte dahinter ist typisch 'Monte': Die wechselhaften Bedingungen machen es besonders schwer, das Grip-Niveau einzuschätzen. Hut ab an unsere Fahrer. Denn genauso viel Spaß wie der Kampf um die Führung macht uns die Leistung von Jari-Matti Latvala und Andreas Mikkelsen, die beide zwar abwartend, aber klug fahren. Platz zwei und drei vervollständigen einen fabelhaften Tag für Volkswagen."

Und da war dann noch ...ein Rallye-mäßiger Hausbesuch. Denn auf der fünften Wertungsprüfung der Rallye Monte Carlo passierte die Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) das Städtchen Forest Saint Julien - den Geburtsort von Sebastien Ogier. Das Ziel der Sonderprüfung "Les Costes-St Julien" lag sogar in Rufweite seines Elternhauses. Mehr Heim-Rallye geht in diesem Fall nicht.

Quelle: http://www.motorsport-total.com/rallye/news/2015/01/dreifach-fuehrung-fuer-volkswagen-bei-der-monte-15012304.html




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Re: Die WRC - World Rally Championship

Beitrag von Champ-92 am Sa 24 Jan 2015 - 0:38

Sebastien Loeb: Samstag Neustart unter Rallye2

Sebastien Loeb kommt nach seinem Unfall am Freitag nicht in den Servicepark zurück und muss am Samstag unter Rallye2-Regel antreten.



Sebastien Loeb musste nach seinem Unfall am Freitag aufgeben.

Das starke Comeback von Sebastien Loeb (Citroen) bei der Rallye Monte Carlo nahm am Freitag ein unerfreuliches Ende. Bei einem Abflug bei der letzten Wertungsprüfung des Tages ramponierte der neunmalige Rallye-Weltmeister die linke Hinterradaufhängung seines DS3 WRC. Mit dem angeschlagenen Auto erreichte Loeb zwar das Ziel der Wertungsprüfung, nicht aber den Serivcepark in Gap.

Das hat zur Folge, dass Loeb als Ausfall gewertet wird, eine fünfminütige Zeitstrafe erhält und am Samstag unter Rallye2-Regel und damit als einer der ersten Fahrer starten muss. "Wir werden morgen wieder zurückkommen", stellt Loeb gegenüber 'Autosport' klar. "Und vielleicht holen wir noch ein paar Punkte, aber für Citroen wird das kein tolles Ergebnis, und das tut mir leid."

Loeb war von Citroen in Monte Carlo neben Kris Meeke für die Herstellerwertung gemeldet worden, und da der Nordire bei der selben Wertungsprüfung abflog, droht den Franzosen im Kampf gegen Volkswagen und Hyundai gleich zu Saisonbeginn ein empfindlicher Rückschlag.

Zum Unfall äußerte sich Loeb wie folgt: "Es passierte in einer sehr langsamen Kurve auf Eis. Ich habe sicherlich sehr früh beschleunigt, vielleicht zu früh. Am Ausgang der Kurve war ein kleiner Graben. In den bin ich ein wenig hineingerutscht. Unter dem Schnee war ein Stein, und... bang!"

Bis zu seinem Ausfall hatte sich Loeb mit Sebastien Ogier (Volkswagen) ein spannendes Duell um die Spitze geliefert.


Quelle: http://www.motorsport-total.com/rallye/news/2015/01/sebastien-loeb-samstag-neustart-unter-rallye2-15012305.html




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Re: Die WRC - World Rally Championship

Beitrag von Champ-92 am Sa 24 Jan 2015 - 16:12

WP9 - 10: Kubica fährt in längster Prüfung Bestzeit

Nach der Absage der neunten Wertungsprüfung glänzt Robert Kubica mit Bestzeit in WP10 - Sebastien Ogier kontrolliert seine Führung bei der Rallye Monte Carlo.



Robert Kubica stellte schon seine vierte Bestzeit bei dieser Rallye auf.

Der Samstagvormittag fiel bei der Rallye Monte Carlo deutlich kürzer als geplant aus. Die neunte Wertungsprüfung musste aus Sicherheitsgründen abgesagt werden, denn es hatten sich zu viele Fans um die Strecke eingefunden. Anschließend ging die 51,70 Kilometer lange WP10 über die Bühne. Die Strecke von Valence nach Faye war die längste der diesjährigen Rallye. Teilweise waren die Straßen vereist. Reinsportlich gesehen änderte sich nichts, denn Sebastien Ogier (Volkswagen) konnte seinen großen Vorsprung in der Gesamtwertung sicher verwalten und musste kein Risiko eingehen.

Stattdessen setzte Robert Kubica (Ford) seine Jagd nach schnellen Zeiten fort und markierte in WP10 die Bestzeit. Der Pole war um ganze 33,4 Sekunden schneller als Citroen-Pilot Kris Meeke. "Nichts Besonderes", meint Kubica im Ziel. "Ich hatte gute Reifen, aber die Bedingungen waren knifflig." Er war mit vier supersoft Reifen von Pirelli unterwegs. Die Werksteams fahren mit Michelin.

Die beiden französischen Superstars nahmen Tempo heraus. "Die Motivation ist nicht mehr so wie gestern", sagt Sebastien Loeb. Der Rekord-Champion ist am Samstag nach Rallye2-Reglement wieder am Start, da er gestern Abend nicht den Servicepark in Gap erreicht hat. In der Gesamtwertung hält Loeb nach WP10 den zwölften Platz. Sein Rückstand beträgt knapp neun Minuten.

Auch Ogier ging an der Spitze kein Risiko ein. Sein Vorsprung auf Teamkollege Jari-Matti Latvala beträgt 1:04,9 Minuten. "Alles ist okay", beruhigt der Weltmeister seine langsame Fahrt in WP10. "Wir haben eine sichere Reifenwahl getroffen und ich war in den vereisten Passagen sehr vorsichtig." Hinter Ogier und Latvala hält weiterhin Andreas Mikkelsen den dritten Rang. Volkswagen hat derzeit alle Trümpfe in der Hand.

Einige Fahrer hatten in der langen Prüfung auch Probleme. Latvala drehte sich, konnte aber unbeschadet weiterfahren. Lorenzo Bertelli (Ford) und Sebastien Chardonnet (Citroen) flogen ab. Auch Ott Tänak bleib im Straßengraben stecken und verlor rund 18 Minuten. Die Zuschauer schoben den Ford zurück auf die Straße, der vierte Platz war allerdings verloren.


Gesamtwertung nach 10 von 15 Prüfungen (Top 10):
01. Sebastien Ogier (Volkswagen) - 2:24:38.8 Stunden
02. Jari-Matti Latvala (Volkswagen) +1:04,9 Minuten
03. Andreas Mikkelsen (Volkswagen) +1:49,4
04. Mads Östberg (Citroen) +2:28,1
05. Elfyn Evans (Ford) +2:35,9
06. Dani Sordo (Hyundai) +3:22,3
07. Thierry Neuville (Hyundai) +3:38,5
08. Martin Prokop (Ford) +6:22,5
09. Henning Solberg (Ford) +8:31,0
10. Stephane Lefebvre (Citroen) +8:49,6


Quelle: http://www.motorsport-total.com/rallye/news/2015/01/wp9-10-kubica-faehrt-in-laengster-pruefung-bestzeit-15012401.html




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Re: Die WRC - World Rally Championship

Beitrag von Champ-92 am So 25 Jan 2015 - 4:35

Volkswagen baut Dreifachführung bei der "Monte" aus

Die Volkswagen-Duos trotzen schwierigen Bedingungen bei der Rallye Monte Carlo - Ogier / Ingrassia, Latvala / Anttila und Mikkelsen / Flöne knapp eine Minute vor Verfolgern.



Sebastien Ogier setzte bei schwierigen Bedingungen auf die Karte Sicherheit.

Dreimal echt "Monte" - Volkswagen hat bei der Rallye Monte Carlo die Dreifachführung trotz extrem anspruchsvoller Bedingungen und enorm schwieriger Reifenwahl ausgebaut. Vor dem abschließenden Rallye-Sonntag liegen Sebastien Ogier/Julien Ingrassia 42,8 Sekunden vor Jari-Matti Latvala/Miikka Anttila und weitere 1:07,0 Minuten vor Andreas Mikkelsen/Ola Flöne.

Vor allem im Pokerspiel um die richtige Reifenwahl für die drei Polo R WRC zeigten die Volkswagen-Duos ein sicheres Händchen. Sie entschieden sich dank ihres bestehenden Vorsprungs und angesichts der wechselhaften Fahrbahnbeläge aus Eis, komprimiertem Schnee sowie nassem oder trockenem Asphalt sowohl am Vormittag als auch am Nachmittag für die jeweils sicherste Variante.

Vier Michelin Slicks Supersoft plus zwei Spikereifen nahmen sie morgens, vier Slicks Soft plus zwei Winterreifen nachmittags mit auf die Prüfungen. Zwar bedeuteten beide Optionen einen Zeitverlust auf die Bestzeit, jedoch gleichzeitig, dass die Volkswagen-Duos ihren Vorsprung auf den besten Verfolger auf mindestens 53,0 Sekunden ausbauten.

"Die Wertungsprüfungen heute sind grundsätzlich sehr schön und toll zu fahren", schwärmt Ogier von den klassischen Straßen. "Allerdings waren die Bedingungen heute so unterschiedlich, dass die Reifenwahl nicht leicht war. Mit gekreuzten Reifen aus Slicks, Winterreifen oder Spikes konnte man die Stages nicht mehr so genießen wie sonst."

"Wir waren den ganzen Tag mit den Reifen unterwegs, die die sicherste Wahl waren. Das war ganz sicher die richtige Entscheidung. Morgen stehen noch drei Prüfungen auf dem Programm, denen wir mit dem gleichem Respekt begegnen wie den heutigen. Gern würde ich den 'Monte'-Sieg von 2014 wiederholen. Aber es ist noch ein weiter Weg."


Latvala will Ogier nicht um jeden Preis angreifen

Latvala hat am Samstag eine Minute aufgeholt und ist wieder in Schlagdistanz, sollte Ogier ein Missgeschick passieren. "Ein weiterer gelungener Rallye-Tag für uns", sagt Latvala zufrieden. "Die Bedingungen waren heute nicht leicht und die Reifenwahl durch den Wechsel von trockenem Asphalt und vereisten Passagen wieder knifflig, aber wir konnten durch den großen Vorsprung stets auf Nummer sicher gehen."


Jari-Matti Latvala will am Sonntag kein unnötiges Risiko eingehen.

"So haben wir die Prüfungen heute ein wenig genossen, sie haben viel Spaß gemacht. Der Abstand zu Sebastien ist zwar um eine Minute geschrumpft, aber wir werden kein unnötiges Risiko eingehen, um ihn noch anzugreifen. Wir wollen das tolle Ergebnis und die Punkte für die Meisterschaft ins Ziel bringen."

Im Schatten von Ogier und Latvala absolvierte Mikkelsen einen weiteren problemlosen Tag und ist als Dritter auf Podestplatzkurs. "Sicher war heute Vormittag die Wahl der superweichen Slicks nicht die allerschnellste. Allerdings war es die sicherste. Für mich persönlich geht es darum, ins Ziel zu kommen", unterstreicht der Norweger seine Lernkurve. "Jeder Platz in den Top 5 wäre ein großartiges Resultat für mich."

"Natürlich würde ich Rang drei auch morgen gern verteidigen - aber nicht um jeden Preis. Es stehen noch drei schwierige Prüfungen am Sonntag an. Denen gilt meine und Olas volle Konzentration. Zum Glück können wir uns auf unsere großartigen Eisspione verlassen, die uns vorher mit exakten Informationen über den Streckenzustand versorgen. Dass wir heute da sind, wo wir gerade stehen, ist auch ihnen zu verdanken."


Capito lobt taktische Herangehensweise

Volkswagen Motorsport-Direktor Jost Capito darf am Sonntag über einen weiteren ganz großen Erfolg jubeln. "Sich den speziellen Bedingungen der 'Monte' zu stellen, sicher durchzufahren und eine clevere Reifenwahl zu treffen, war heute die Aufgabe für unsere Fahrer. Und sie haben sie mit Bravour gelöst", lobt Capito seine Piloten. "Sie sind kein unnötiges Risiko eingegangen und haben stets auf die Karte Sicherheit gesetzt."

"Dank ihres Vorsprungs konnten sie sich diese Taktik erlauben und haben damit sogar noch mehr Boden gutgemacht. Das alles ist aber erst dann etwas wert, wenn sie morgen das Ziel in Monaco ebenfalls sicher erreichen. Dazu braucht es einmal mehr den berühmten Null-Fehler-Job. Wenn uns der gelingt, sind wir zuversichtlich, ein Top-Ergebnis hier bei der 'Monte' zu feiern."

Und da war dann noch ein plötzliches Problem, das bei 5.000 Kilometern Testfahrten mit dem neuen Polo R WRC zuvor nie aufgetreten war. Denn in der Nacht von Freitag auf Samstag hatten die Volkswagen Mechaniker am Auto von Latvala/Anttila eine außergewöhnliche Aufgabe zu lösen. Während der Nachmittagsschleife am Freitag waren zwei Stück Kuchen - ein Geschenk heimischer Bäcker nach der fünften Wertungsprüfung an alle Teilnehmer - abhanden gekommen. Schließlich wurde das Gebäck unter dem Fahrersitz gefunden.

Und da waren dann außerdem noch ein paar Zahlen. Am "Monte"-Samstag absolvierte der Polo R WRC beispielsweise auf der zehnten WP seinen 25.000. WP-Kilometer. Insgesamt sammelten Ogier, Latvala und Mikkelsen dabei 799 Top-3-Zeiten und 347 WP-Siege. Am abschließenden Rallye-Sonntag bildet die sogenannte Powerstage ("Col St Jean-St Laurent") zudem die 500. Sonderprüfung des World-Rally-Cars aus Wolfsburg.

Quelle: http://www.motorsport-total.com/rallye/news/2015/01/volkswagen-baut-dreifachfuehrung-bei-der-monte-aus-15012404.html




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